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Wir haben Lena, ausgelernte Industriekauffrau, zu ihrem Übergang vom Azubisein zum ersten “richtigen” Job bei der HBK GmbH, einem Technologie-und Marktführer im Bereich Messtechnik, interviewt. Hier berichtet sie uns von ihren Erfahrungen.
Ab wann war für dich die feste Übernahme klar?
Schon im Bewerbungsgespräch für die Ausbildungsstelle wurde betont, dass HBK langfristig mit seinen Auszubildenden zusammenarbeiten möchte. Mir persönlich hat das sehr viel Sicherheit gegeben, da ich immer im Hinterkopf haben durfte, dass ich hier im Unternehmen eine Zukunft habe.
Wie nimmst du die Übergangszeit von Ausbildung und Festeinstellung wahr?
Es ist ein sehr interessanter Zeitabschnitt. Man macht die Erfahrung, selber Dinge in die Hand zu nehmen und bekommt Stück für Stück mehr Verantwortung anvertraut. Ein großes Learning für mich war die Erstellung eines guten Zeitmanagements, welches dabei hilft, den Berufsalltag erfolgreich zu meistern.
Bist du in deine Wunschabteilung gekommen?
Ja! Bin echt happy! Ich hatte die Auswahl zwischen drei Abteilungen und habe mich am Ende für die Disposition entschieden.
Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?
Gleich am Morgen checke ich erst einmal meine E-Mails und sortiere meine ToDos für den gesamten Tag. Anschließend fange ich direkt mit der Bearbeitung der wichtigsten Punkte an. Mein Tätigkeitsbereich umfasst die Bearbeitung von Dispositionslisten sowie Lieferverzüge und -vorzüge. Verschiedene Meetings, sowohl mit internen als auch externen Mitarbeitenden, bringen nochmal zusätzliche Abwechslung in den Arbeitsalltag. Momentan lerne ich außerdem den Bereich der Fertigungssteuerung kennen, worauf ich mich sehr freue.
Wie ist der Einarbeitungsprozess abgelaufen?
Das war ziemlich simpel! Ein Kollege stand mir zur Seite und hat mich stückweise eingelernt. Ein Einarbeitungsplan diente hierbei als Richtlinie und Orientierung. Durch die vielen Fragen, die ich stellen durfte, lief der ganze Prozess reibungslos ab. Ich konnte mir viel mitnehmen und bin bereits jetzt fester Bestandteil unseres Teams.
Was gefällt dir an der Abteilung Disposition?
Die Verantwortung und das eigenständige Arbeiten mag ich besonders. Zudem schätze ich den Kontakt zu anderen Menschen, da ich eine sehr offene Person bin.
Mit welchen Emotionen blickst du deiner beruflichen Zukunft entgegen?
Absolut positiv! Ich weiß zwar nicht, wohin mich mein weiterer Weg hinführt. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, meine jetzigen Aufgaben auch längerfristig zu machen. Ich bin glücklich mit dem, was ich bisher erreicht habe.
Würdest du sagen, dass du in deiner Ausbildungszeit genügend Wissen mit auf den Weg bekommen hast, um deinen Arbeitsalltag erfolgreich zu bewältigen?
Auf jeden Fall! Das spezifische Wissen meines Ansprechpartners der Abteilung war an dieser Stelle sehr wichtig, wobei auch die Berufsschule mir nützliche Inhalte vermittelt hat, die mir bei der Ausübung der Aufgaben sehr helfen.
Hat dir die Ausbildung generell gefallen?
Ja! Es war eine sehr spannende und abwechslungsreiche Zeit. Hier bei HBK durchläuft man sehr viele Abteilungen. Durch Gespräche mit Auszubildenden anderer Unternehmen ist mir bewusst geworden, wie vielfältig die Erfahrungen sind, die man bei HBK sammeln kann.
Wie ist das Verhältnis zu den anderen Azubis bei HBK?
Hervorragend! Alle sind super nett. Schön ist auch, dass mein Kollege Janik dieselbe Ausbildung gemacht hat. So konnte man sich gegenseitig unter die Arme greifen und nach vorne pushen. Auch das Verhältnis zu den technischen Azubis wird mithilfe von verschiedensten Teamevents ständig gefördert, sodass wir mittlerweile zu einer starken Truppe mit großem Zusammenhalt herangewachsen sind.
Vielen Dank für das Interview, liebe Lena!
Unsere Bewerbungsphase für Azubistellen im kaufmännischen und technischen Bereich startet bald wieder. Aktuelle Stellen findet du unter hbkworld.com/careers.
Hallo, mein Name ist Marlon, ich bin 20 Jahre alt und habe meine Ausbildung als Zerspanungsmechaniker bei HBK im Januar 2024 beendet. Dies ist der Anschluss an meinen ersten Blogbeitrag, den ich im Oktober 2021 geschrieben habe https://campus-der-unternehmen.de/karriereportrait-ausbildung-zerspannungsmechaniker-in/#. Seitdem ist viel passiert!
Abschlussprüfung Teil 1
Nach der Veröffentlichung meines ersten Blogs, stand für mich die Abschlussprüfung Teil 1, oder auch Zwischenprüfung, an. Diese Prüfung macht 40 Prozent des Endergebnisses aus, das hieß für mich, dass es nun ernst wird. Meine Vorbereitung bestand darin, dass ich wieder zu Pittler, die externe Ausbildungswerkstatt, zurückgegangen bin um mich auf die Prüfung in der Theorie, sowie in der Praxis vorzubereiten. Dafür hatte circa zweieinhalb Monate Zeit und an die Ausbilder bei Pittler konnte ich mich bei allen Fragen wenden. Für sie standen ich und meine Azubikollegen von anderen Firmen, an erster Stelle und bekamen im theoretischen sowie im praktischen Teil der Vorbereitung sehr viel Unterstützung. Als die Prüfung näher kam, fühlte ich mich gut vorbereitet. In der Gruppe Azubis, die mit mir lernte, konnten wir uns viel gegenseitig helfen. Kurz vor der Prüfung haben alle ein bisschen Angst bekommen, aber unsere Ausbilder haben uns Mut gemacht und uns dabei geholfen die Prüfung zu bestehen, indem sie uns gut vorbereitet haben.
Nach der Zwischenprüfung hieß es für mich erst mal zurück in die Firma, aber diesmal in eine neue Abteilung, das Qualitätsmanagement. Hier wurden mir viele verschiedene Messmaschinen gezeigt und erklärt, mit denen unterschiedliche Eigenschaften von Metallen gemessen und ausgewertet werden. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung durfte ich auch schon direkt selber dran, aber nicht an die normalen Messmaschinen, sondern an eine neue 3D optische Messmaschine. Diese Messmaschine misst mithilfe von einer hochauflösenden Kamera und einem sich drehenden Auflagetisch, Bauteile die dort reingelegt werden. Das hat mir besonders viel Spaß gemacht, weil ich dort einfach ausprobieren konnte und Probleme lösen musste, um an gewisse Maße ranzukommen. Das hat mir auch beim Verständnis unserer Produktpalette sehr geholfen. Zurück in der Fertigung musste ich mich wieder an den Alltag in der Halle mit den ganzen Maschinen gewöhnen, immerhin war ich nun fast fünf Monate nicht mehr dort gewesen. Es hat mich gefreut, zurück zu sein: Drehen, Fräsen, Bohren und vieles mehr stand wieder auf der Tagesordnung. Verschiedene Aufgaben, Probleme und Lösungen, die mich forderten. Dafür gab es dann aber die Ausbilder und Kollegen, die mir immer geholfen und mir immer wieder neue Sachen gezeigt haben.
Einführung an der CNC Maschine
Im Oktober 2022 durfte ich dann von einem Gesellen an der CNC Maschine eingearbeitet werden. In meinem Fall war es eine alte, aber sehr gute Maschine, eine Deckel FP3NC. Der Geselle arbeitet an ihr schon seit mehr als 25 Jahren und hat sehr viel Erfahrung. Für mich hieß es zuhören, zuschauen und so viel lernen wie möglich. Schon am ersten Tag hat er mich an das Bedienfeld gestellt und mir gezeigt, wie er alles programmiert und ich sollte es übernehmen. Anfangs habe ich mich sehr schwer getan, weil alles ungewohnt war, von konventionellen Maschinen kannte ich nur ‘hoch runter, links rechts, vor und zurück’. Bei einer CNC Maschine kann ich ganz neue und verrückte Bewegungen mit dem Werkzeug machen, was mir einen riesen Spaß gemacht hat! Mit dem Arbeiten an der CNC Maschine war ich auch gleichzeitig Teil unser direkten Fertigung für Kunden und somit des Auftragsprozesses, was ich sehr gut fand. Die Arbeit war sehr vielfältig, ständig neue Aufträge, neue Teile, neue Möglichkeiten, aber auch neue Probleme, die wir lösen mussten. Es war nicht immer einfach, oft genug habe ich einen Fehler gemacht, der mir das Werkzeug kaputt gemacht hat oder das Werkstück, aber in jedem Fall habe ich eine Lösung gefunden oder es waren meine Kollegen und Ausbilder nicht weit entfernt, um mir Lösungsanstöße zu geben. Auch wenn ich Probleme hatte, hat mir die Arbeit aber immer Spaß gemacht. Die CNC-Bearbeitung ist sehr vielseitig. Nach fast sieben Monaten Anlernen an der Maschine konnte ich komplett selbständig arbeiten, ohne dass mir jemand über die Schulter guckte. Es funktionierte gut und ich war produktiv. Nach weiteren vier Monaten der selbständigen Arbeit ging es für mich das letzte mal zu Pittler, für die Prüfungsvorbereitung der Abschlussprüfung Teil 2.
Abschlussprüfung Teil 2
Wie bereits im ersten Teil der Abschlussprüfung, hatte ich auch im zweiten Teil eine theoretische sowie praktische Prüfung. Bei Pittler konzentrierte ich mich ausschließlich auf den Theorieteil, da ich bei HBK die praktische Prüfung gemacht habe und ich dafür noch genug Vorbereitungszeit haben werde. Bei Pittler hatten wir dreimal die Woche einen ehemaligen Berufsschullehrer um uns, den wir fragen konnten bei allen Themen die uns beschäftigen, er hatte immer eine Antwort und wenn nicht, schrieb er sich die Frage auf und hat sich belesen, um uns zu helfen. Gut vorbereitet ging ich im Dezember 2023 in die Theorieprüfung: ich fand sie sehr anspruchsvoll, aber nicht unlösbar wenn man sich gut vorbereitet hatte. Nach der Theorie habe ich mich bei HBK auf den Praxisteil vorbeireitet. Dadurch, dass ich mich dazu entschieden hatte, die PAL-Prüfung bei HBK durchzuführen, hatte ich den Vorteil, dass ich die Maschine schon gut genug kannte. Ein knapper Monat Zeit bis zur Prüfung war zwar nicht viel, aber immerhin habe ich mich so gut es ging mit alten Prüfungen vorbereitet. Unterstützung bekam ich in der Vorbereitungszeit durch meinen Ausbilder, der sich um alles gekümmert hatte, was ich brauchte – ob Werkzeug oder Material, es war immer alles für mich da.
Am Tag der Prüfung war ich sehr angespannt, weil ich dort beweisen musste, was ich gelernt habe, aber im Laufe der Prüfung ging es immer besser, weil ich genau wusste, was zu tun war. Nach anfänglichen Problemen konnte ich in manchen Punkten aufgrund Hilfsmittel und meiner Erfahrung schnell agieren.
Nach Abschluss der Prüfung
Als ich meine Ergebnisse bekommen habe und es klar war, dass ich bestanden habe, bin ich am nächsten Tag direkt in unser Personalbüro gegangen, um den Übernahmevertrag zu unterschreiben. HBK bietet da sehr gute Chancen. Mir wurde bewusst, dass ich vielseitig eingesetzt werden möchte, das heißt unter anderem nicht nur CNC Fräsmaschinen, sondern auch CNC Drehmaschinen bedienen kann. Viele Facharbeiter spezialisieren sich nur in eine Richtung, aber mein Ziel war es schon immer, so viel zu lernen, wie es nur geht. Nun bin ich seit knapp sechs Wochen an der CNC Drehmaschine eingesetzt und lerne dort anhand von Aufträgen den Fertigungsablauf, neue Fertigungstoleranzen und vorallem neue Fertigungsschritte. Mir bereitet es Freude, wieder etwas Neues zu lernen und durch meine Erfahrung im CNC Fräsen fällt mir z. B. das Lernen einer Programmiersprache nicht so schwer, da sich vieles ähnelt und die Achsenbeschreibung, also X, Y & Z, dieselbe ist.
Abschließend kann ich sagen, dass die dreieinhalb Jahre sehr viel schneller vorbeigegangen sind, als man zu Anfang denkt. Ich hatte Höhe- und Tiefpunkte, aber immer das Ziel vor Augen, die Ausbildung abzuschließen. Die Ausbilder sowie Kollegen standen immer hinter einem und wenn man irgendwelche Probleme hatte die nicht mit den Ausbildern zu klären waren, gab es auch immer Vertrauenspersonen, an die man sich wenden konnte. Ich kann nur jedem empfehlen bei HBK eine Ausbildung zu machen, abgesehen von dem Zerspanungsmechaniker bilden wir auch Maschinen- und Anlagenführer/innen, Mechatroniker/innen und Industriekaufmann/frau aus https://hbkworld.com/careers. Außerdem ist die Bezahlung sehr gut, und vorallem nach der Ausbildung noch besser.
Ich hoffe euch hat mein Blog gefallen und ich konnte euch einen Einblick in meine Ausbildung geben.
Wenn du ähnliche Erfahrungen wie Marlon machen möchtest, dann schau dich doch mal auf https://hbkworld.com/careers um! Wir suchen zum 1. September 2024 noch Azubis als Zerspanungsmechaniker und Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d).
In diesem Beitrag möchten wir euch einen Blick hinter die Kulissen eines Assessment Centers (AC) geben. Viele Unternehmen nutzen AC, um Bewerberinnen und Bewerber bestmöglich kennenzulernen und anhand bestimmter Aufgaben zu beurteilen, wie gut die Personen in die zu besetzende Rolle passt. Jedes Unternehmen entscheidet dabei selbst, wie es das AC aufbaut.
Bei HBK werden seit etwa 6 Jahren Assessment Center für die Azubiauswahl durchgeführt. Dabei gibt es verschiedene Termine für die unterschiedlichen Stellen. Bei den Industriekaufleuten werden vertiefende Fragen ins Vorstellungsgespräch integriert, bei den technischen Berufen werden handwerkliche Aufgaben und Team-Übungen durchgeführt. Dabei kann es auch so etwas Einfaches wie das Bauen eines Papierfliegers sein – nicht um zu sehen wer den besten Flieger faltet, sondern um zu beobachten wie die Bewerber diese Aufgabe als Team lösen.
Unser ehemaliger Mechatroniker-Azubi Sven nimmt mittlerweile als interner Beobachter am Assessment Center teil und kennt somit beide Seiten. Er hat uns verraten, wie sich das AC in den letzten Jahren verändert hat und welche Tipps er Bewerberinnen und Bewerbern geben kann.
Was hat sich auf dem Bewerbermarkt für Azubis aus deiner Sicht im Vergleich zu deiner eigenen Bewerbung „früher“ geändert?
Schon als ich 2014 auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle war, ist mir aufgefallen, dass die Mehrheit meiner Klassenkameradinnen und -kameraden studieren wollte, anstatt eine Ausbildung anzufangen. Oder auch erstmal das Abi machen und dann mal weiter sehen, welche genaue Richtung man einschlagen möchte. Ich habe bei einigen ehemaligen Schulfreunden gesehen, dass Sie „trotz“ Abi eine Ausbildung machten, die man auch mit einem Realschulabschluss hätte machen können. 2014 war es schon so, dass man sich nach bestandenen Azubi-Einstellungstests aus verschiedenen Unternehmen seine persönliche „Lieblingsfirma“ aussuchen konnte, doch war die Auswahl lange nicht so groß wie aktuell. Dadurch, dass es immer mehr Ausbildungsstellen und immer weniger Auszubildende in Deutschland gibt, wird die Auswahl für die angehenden Auszubildenden immer größer. Dementsprechend werden die Auszubildenden immer gesuchter und wertvoller für die Firmen. Was damals die gut angesehene Ausbildung war, muss heute im Volksglauben immer ein Studium sein, um später mal gut davon leben zu können. Das stimmt aus meiner Sicht aber nicht. Mit einer guten Ausbildung und Erfahrung kann man durchaus gutes Geld verdienen und das sogar wesentlich früher als bei einem Studium. Des Weiteren ist das Leben mit Ende der Ausbildung lange nicht vorbei. Es gibt zahlreiche Arten sich weiterzubilden, wie z.B. Zusatzschulungen, Techniker- und Meister-Schule oder eben doch noch ein Studium. Ihr merkt, es muss als nicht immer das Abi mit Studium sein, um ein erfolgreiches Berufsleben zu starten.
Wie hat sich aus deiner Sicht die Auswahl der richtigen Azubis geändert?
Als ich 2014 auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz war, waren die Ergebnisse der Einstellungstests und die Zeugnisnoten sehr ausschlaggebend. Heute wird eher weniger streng auf die Noten geschaut und viel mehr auf persönliche Eigenschaften und wie jemand ins Team passt. Es wird geschaut, wie sich die Person einbringt und mit fremden Leuten zusammenarbeiten kann.
Es werden praxisnahe Tests durchgeführt, um das handwerkliche Geschick der Bewerbenden festzustellen. Bei HBK wird eher jemand eingestellt, der handwerklich geschickt ist und ins Team passt, als jemand, der oder die im Theorieteil des Tests mit fünf Punkten besser abgeschnitten hat als der Rest.
Die Auswahl der Azubis dauert durch die geringe Bewerberzahl heute wesentlich länger als noch vor zehn Jahren. Vor zehn Jahren waren spätestens ein Jahr vor Ausbildungsbeginn alle verfügbaren Ausbildungsstellen in der Regel besetzt, wobei heute durchaus drei Monate vor Ausbildungsbeginn noch freie Ausbildungsstellen verfügbar sind.
Was sind deine persönlichen Tipps an angehende Azubibewerber/innen, um im Assessment Center das Unternehmen von sich zu überzeugen?
Im Assessment Center beginnt alles mit dem ersten Eindruck. Dieser ist zwar nicht absolut entscheidend, aber doch immer wieder ein Gesprächsthema. Ein gutes Beispiel ist die Kleidung. Ein dreckiger Pullover und eine Jogginghose sind definitiv nicht der Kleidungstil, den wir erwarten. Es muss auch nicht unbedingt ein Anzug mit Krawatte sein. Es reicht ordentliche und saubere Kleidung.
Der erste Eindruck wird aber lange nicht nur durch den Kleidungstil geprägt, sondern auch durch ein aufmerksames, hilfsbereites und höfliches Auftreten. Was „früher“ eher die guten Noten waren, sind heute vor allem die persönlichen Aspekte über dich, die überzeugen und im Gedächtnis des Auswahlkomitees des Unternehmens bleiben.
Man sieht außerdem immer häufiger, dass die Bewerbenden sehr unvorbereitet und mit teilweise keinem Hintergrundwissen über den Ausbildungsbetrieb zu Vorstellungsgesprächen oder auch Assessment Center kommen. Niemand verlangt von dir, dass du die komplette Firmengeschichte auswendig vortragen kannst, aber wenn du auf kurze Fragen wie z. B. „Wie viele Mitarbeitende haben wir? Wo haben wir unsere Firmensitze? Was machen wir eigentlich bzw. was stellen wir her?“, antworten kannst, ist das schon die erwartete Grundlage. Alle dies sind Fragen, die meist mithilfe der Internetseite des Unternehmens sehr leicht und schnell beantwortet werden können und dich gleich in ein viel besseres Licht rücken.
Kurz und knapp zusammengefasst: angemessener Kleidungsstil, Verhalten und Motivation sowie ein kurzer Hintergrundcheck über das Unternehmen in dem du deine Ausbildung starten möchtest.
Für September 2023 suchen wir übrigens noch Azubi-Verstärkung in Form des Maschinen- und Anlagenführers (m/w/d) sowie des Zerspanungsmechanikers (m/w/d).
Auf unserer Karriereseite hbkworld.com/careers findest du alle Infos dazu. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Die Metall- und Elektroindustrie wird nach wie vor von Männern dominiert. Bei HBK verfolgen wir das Ziel, eine offene und inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Frauen ihre Karriereziele verfolgen und ihr Potenzial voll ausschöpfen können. In diesem Beitrag möchten wir euch zeigen, wieso es sich gerade als Frau lohnt, eine Ausbildung im technischen Beruf zu starten, denn die Branche bietet spannende Möglichkeiten, eine erfüllende Karriere in einem innovativen und dynamischen Bereich zu verfolgen.
So kann man als Frau in der Metall- und Elektrobranche mit Stereotypen brechen und ein Vorbild für junge Menschen sein, ihre Interessen auszuüben. Es ist wichtig, dass die Vielfalt in der Branche erhöht wird und alle Frauen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gestaltung der technischen Zukunft haben. Nur so kann eine große Bandbreite von Perspektiven und Ideen in die Entwicklung neuer Technologien eingebracht werden. Sich mit technischen Herausforderungen auseinander zu setzen ist keine Frage des Geschlechts, sondern der Kreativität und der Freude an Innovation.
Auch auf dem Weg nach oben gibt es Chancen: die Karriere in der Branche gilt als lukrativ und bietet hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten, einschließlich der Möglichkeit, in Führungspositionen aufzusteigen und komplexe Herausforderungen zu meistern.
Aus diesem Grund ist es schade, dass sich in Deutschland der Anteil der weiblich besetzten technischen Ausbildungsstellen immer noch auf einem niedrigen Niveau befindet – wobei Frauen einen deutlichen Bildungsvorsprung haben, denn etwa jede Dritte verfügt über eine Hochschulzugangsberechtigung, während es bei den Männern nur jeder vierte ist (Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung). Wir bei HBK freuen uns also umso mehr, wenn sich motivierte Frauen dazu entscheiden, ihre Ausbildung als Mechatronikerin bei uns zu starten.
Gerne möchten wir euch Jessica vorstellen, die vor kurzem ihre Ausbildung als Mechatronikerin beendet hat.
Jessica hat vor 3 ½ Jahren ihre Ausbildung bei HBK begonnen und steht nun mit beiden Beinen im Berufsleben. Sie hat uns berichtet, wieso ihr die Ausbildung so viel Spaß macht und was sie in Zukunft noch vorhat.
Dadurch, dass ihr Vater und ihr Onkel auch im Handwerk tätig sind, hatte Jessica schon in jungen Jahren Berührungspunkte mit dem technischen Berufsbild. Schon immer ist sie begeistert davon, an etwas zu arbeiten und die Resultate direkt sehen zu können. Auch im Alltag sind ihr ihre handwerklichen Fähigkeiten von nützen und lassen sich gut umsetzen. Zum Beispiel renoviert Jessica leidenschaftlich gerne rund ums Haus und ist derzeit mit dem Dachdecken beschäftigt.
Sie erhofft sich, als Vorbild für weitere junge Interessentinnen in der Metall- und Elektroindustrie zu agieren und ihnen den Weg in ein männerdominiertes Berufsfeld zu erleichtern. Außerdem werden ihrer Meinung nach immer Handwerker und Handwerkerinnen gebraucht, eine Ausbildung in diesem Bereich gilt als gut angesehen und zukunftssicher. Sie betont, dass man sich dabei auch nicht von den vielen Männern abschrecken lassen soll, da diese meist sehr offen sind und sie als gleichwertige Kollegin behandeln. “Ich fühle mich bei HBK aus dem Grund so wohl, dass ich immer das Gefühl habe, als Person respektiert und unterstützt zu werden. Ich freue sich auf die kommenden Jahre im Beruf.”
Jessica hat mit ihrer Ausbildung zur Mechatronikerin ihr Hobby zum Beruf gemacht und möchte in naher Zukunft auch noch ihren Meister machen.
Wir unterstützen sie dabei gerne weiter und sind stolz darauf, dass sie diesen Weg gemeinsam mit uns gehen möchte!
Auch du interessierst dich für eine Ausbildung im technischen Bereich? Wir suchen motivierte und kommunikationsfreudige Menschen – dein Geschlecht ist uns egal!
Unsere Ausbildungsberufe findest du auf hbkworld.com/careers.
Janik ist 1. September Azubi zum Industriekaufmann bei HBK in Darmstadt. Pünktlich zum Start des neuen Lehrjahres stellte er sich unseren Fragen. In unserem Blog schildert er seine Erfahrungen zum Bewerbungsprozess.
Dein Bewerbungsverfahren liegt nun schon ein paar Wochen zurück. Warum hast du dich dazu entschieden, eine kaufmännische Ausbildung zu machen, und warum im Bereich Messtechnik/bei der Firma HBK?
Ich habe während meiner Studienzeit an der Hochschule Worms gemerkt, dass mir der kaufmännische Bereich gut gefällt. Die Ausbildung zum Industriekaufmann hat dabei mein besonderes Interesse geweckt, da man in dieser Ausbildung jede kaufmännische Abteilung kennenlernt und so zum Allrounder wird.
Ich habe mich für eine Ausbildung bei der Firma HBK entschieden, da ein guter Freund von mir ebenfalls seine Ausbildung dort macht und er mir oft erzählt hat, dass ihm seine Ausbildung bei HBK viel Spaß macht und die Kollegen sehr nett sind.
Wenn du an den Bewerbungszeitraum zurückdenkst: Was hat die besonders gut am Bewerbungsverfahren gefallen und warum?
Besonders gut am Bewerbungsverfahren hat mir das Vorstellungsgespräch gefallen, welches vom Personal- und Ausbildungsbereich geführt wurde. Man hat sich direkt wohl gefühlt und wurde umfangreich über den Ablauf der Ausbildung informiert.
Nach dem Gespräch hat meine Ausbildungskoordinatorin mit mir noch einen kleinen Rundgang durch die verschiedenen Firmengebäude gemacht, was mir auch gut gefallen hat. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist, dass vom Tag des Gesprächs bis zum Tag der Zusage, gerade mal ein Tag vergangen ist.
Wenn du an die nächste Azubigeneration denkst: Welche Tipps würdest du Interessierten für das Bewerbungsverfahren geben?
Der erste Schritt des Bewerbungsverfahrens wird wahrscheinlich ein Einstellungstest. Hierfür kann ich euch nur raten, Ruhe zu bewahren und euch nicht von der begrenzten Zeit beunruhigen zu lassen.
Wenn ihr den Test erfolgreich absolviert, folgt auch schon das Vorstellungsgespräch. Hierfür kann ich euch mit auf den Weg geben, dass ihr euch selbst so gut präsentieren solltet, wie ihr könnt, euch aber nicht verstellt. Eine gewisse Vorkenntnis in Englisch und dem wirtschaftlichen Bereich bringt euch dabei sicherlich ein paar Pluspunkte.
Die Ausbildungszeit hat vor Kurzem begonnen. Wie geht es dir damit? Was sind deine Erwartungen an die ersten Wochen?
Die Aufregung und Vorfreude auf die Ausbildung steigen langsam. Von den ersten Wochen erwarte ich, dass man mich sorgfältig einarbeitet und mir alles wichtige Nahe bringt, was es zu wissen gibt. Alles Weitere lasse ich auf mich zukommen.
Lieber Janik, wir danken dir für deinen Beitrag und wünschen dir einen tollen Start bei HBK!
Dir hat Janiks Blogbeitrag gefallen und du suchst selbst gerade nach einem passenden Ausbildungsplatz? Dann schau doch mal auf unserer Karriereseite vorbei.