Ausbildungsblog

Einführungswoche 2021

Endlich wieder live: Im Oktober waren wir auf der Einführungswoche unseres Azubi-Jahrgangs 2021.
Nach der Corona bedingten Zwangspause im letzten Jahr, konnten wir uns glücklicherweise persönlich kennenlernen. Fünf Tage mit spannenden Seminaren, diversen Workshops und Teamarbeiten liegen hinter uns – und auch unsere Beweglichkeit wurde gefördert😉.

Du willst bei der nächsten Einführungswoche dabei sein und hast Interesse an einer abwechslungsreichen, technischen Ausbildung? Dann bewirb dich um einen Ausbildungsplatz mit Start in 2022 unter: schenck-rotec.de/karriere.

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Ein typischer Azubi-Wochentag während der Corona-Pandemie

Hi, ich heiße Mira und ich habe im Juni 2021 meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) abgeschlossen. Seit meiner Übernahme bin ich in der Abteilung Auftragsanlage eingesetzt.

Angefangen habe ich im September 2019 vor Ort in Darmstadt, bis sich mein Einsatzort aufgrund der Pandemie im März 2020 ins „Homeoffice“ verlagert hatte.
Da sich die Tage im Homeoffice doch etwas anders gestalteten als ein Präsenzarbeitstag, möchte ich euch im Folgenden statt eines typischen Wochenablaufs von einem typischen Tag bei meiner “mobilen Arbeit” berichten.

Vor der Coronazeit lief ein typischer Montagmorgen wie folgt ab: die Kolleg:innen unserer Abteilung und ich kamen nach und nach im Büro eingetrudelt. Bei einem Kaffee wurden erstmal die Erlebnisse des Wochenendes und die Themen der neuen Woche besprochen.

Mit dem mobilen Arbeiten und der physischen Distanz fiel das im März 2020 sehr plötzlich weg, was natürlich schade war. Die Kommunikation richtete sich während der Homeoffice-Zeit häufig nach dem Klären der wichtigsten Dinge, und auch sonst nach möglichen Zeiteinsparungsmöglichkeiten. Was allerdings daran lag, dass die Kommunikation im Allgemeinen sehr viel umständlicher wurde und eben nun viel mehr Zeit als zuvor fraß. Für absolut jedes Gespräch musste ein Anruf gestartet werden. Als Azubi fühlt man sich ohnehin ja auch gern mal als „zu viel“, wenn man auch noch Aufmerksamkeit braucht und Fragen stellt – aber die Kolleg:innen waren immer sehr freundlich und bemüht gewesen und haben mir meine Fragen beantwortet, was die ganze Situation sehr viel angenehmer gestaltete. Auch die Selbstständigkeit wurde dadurch noch mehr gefördert und gefordert, was half, die Prozesse besser zu verinnerlichen.

Zurück zum Tagesablauf: Nach dem ersten Morgenmomenten ging es gleich an die Tagesordnung und ich ordnete erstmal E-Mails nach ihrer Priorität und arbeitete Aufträge ab. Dieses Prozedere hatte sich durchs Homeoffice nicht verändert.
Konnte ich zu Präsenzzeiten jeden Moment Fragen stellen, da sie meistens auch schnell zu beantworten waren, änderte sich das im Homeoffice. Ich hatte im Büro nach unserem Teammeeting am Vormittag einen regelmäßigen Austausch mit meiner Abteilungsleitung, in der Fragen geklärt und weiter geschult wurde. Diese Face-to-face-Termine waren unglaublich hilfreich und sehr strukturiert, da ich meine Fragen dafür extra vorher ansammelte. Auch dieser Austausch fand nun leider nur noch per Bildschirmübertragung statt.

Die Mittagspause verbrachten wir im Betrieb meist in der Kantine oder an der frischen Luft, wohingegen ich mir im Homeoffice selbst mein Essen zubereiten musste. Das hat den Vorteil, dass die Kantine im Homeoffice immer super lecker ist 🙂 Wenn dann noch Zeit war, bin ich auch noch etwas spazieren gegangen.

Über den Tag verteilt, meistens morgens zwischen 9 und 11 Uhr und nachmittags zwischen 13 und 15:30 Uhr, bearbeitete ich dann in der Regel die meisten Kundenanrufe, jetzt über ein Tool meines Laptops und nicht über ein reguläres Telefon.
Je nachdem, wie viele Fragen ein jeder Kunde hatte, dauerten die Telefonate zwischen zehn Minuten und einer Stunde. Es hat immer sehr Spaß gemacht, den Kunden weiterhelfen zu können.

Wenn die Berufsschule auch noch im Online-Unterricht stattfand, habe ich mich manchmal schon fast wie an der Universität in den Vorlesungen gefühlt, nur eben mit kleineren Kursen. Den Schreibtisch musste ich nicht verlassen.
Bei den ganzen Umstellungen den richtigen Weg für sich selbst zu finden, war sehr spannend.
Die Kommunikation mit den Kunden jedoch, hatte sich gar nicht verändert, diese Wege fanden immer noch telefonisch und per Mail wie gewohnt statt. Das ist der Grund, warum sich mein Beruf trotz der Umstellung ins Homeoffice eigentlich gar nicht so viel anders anfühlt.

Zeitlich und vorgangstechnisch hatte sich allgemein glücklicherweise nicht viel verändern müssen. Da ich persönlich einen sehr langen Weg zur Arbeit hatte, konnte ich durch das Homeoffice sogar ein paar Stunden Zeit am Tag gewinnen und hatte mehr Gestaltungsfreiheit und Zeit für ein Hobby. Heute bin ich froh, dass ich wieder regelmäßig ins Büro kommen kann und den Kontakt zu meinen Kolleg:innen habe. Ich hoffe, ich konnte euch durch meinen Beitrag einen guten Einblick in meinen Ausbildungsalltag geben.

Dir hat Miras Blogbeitrag gefallen und du suchst selbst gerade nach einem passenden Ausbildungsplatz? Dann schau doch mal auf unserer Karriereseite vorbei.

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Ausbildung bei der Werkfeuerwehr der Merck

(Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Luke Jumper, Joshua Rebel, Tobias Merkel)

Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann abläuft? Wir auch! Daher haben wir uns mit zwei Auszubildenden der Werkfeuerwehr zusammengesetzt und über ihre Ausbildung gesprochen.

Luke und Tobias haben mit einem weiteren Azubi ihre Ausbildung 2019 bei Merck begonnen. Tobias hatte zuvor eine Ausbildung zum Mechatroniker gemacht und auch Luke hatte vorher etwas anderes studiert. Die Beiden haben allerdings schnell gemerkt, dass sie sich nach einem abwechslungsreicheren und aufregenderen Alltag sehnen und streben seitdem erfolgreich den Beruf des Werksfeuerwehrmanns bei Merck an. Dass sie keine Vorerfahrungen bei freiwilligen Feuerwehren oder Ähnlichem mitbringen, stellt für die Beiden in ihrer Ausbildung kein Nachteil da und ist auch im Bewerbungsprozess kein notwendiges Auswahlkriterium.

Dennoch ist der Bewerbungsprozess nicht einfach und die Anzahl der Ausbildungsplätze gering. Luke und Tobias schilderten uns den Bewerbungsprozess, den sie vor 1,5 Jahren durchlaufen sind:

Ein Unterschied zu einer kaufmännischen Ausbildung ist, dass man neben dem Online-Theorie-Test einen praktischen Test absolvieren muss, der sich über einen ganzen Tag streckt. „Man muss sich auf jeden Fall darauf vorbereiten, ohne Vorbereitung wird das nichts“, erzählte uns Tobias im Gespräch. Der praktische Test besteht aus mehreren Disziplinen, unter anderem gehören hierzu:

  • ein Hindernisparcours in kompletter Ausrüstung dazu, bei dem zusätzlich durch enge Gänge gekrochen wird, um unter Beweis zu stellen, dass die Anwerber auch in ähnlichen Situationen nicht die Nerven verlieren.
  • Eine Kletterwand- und Drehleiterübung, diese zeigen wie man sich in der Höhe verhält.
  • Sogar das werfen von Medizinbällen gehört zu dem praktischen Test dazu.

  • Wie die Ausbildung nach der erfolgreichen Bewerbung weiter geht erklärten uns Tobias und Luke folgendermaßen:

    „Die ersten eineinhalb Jahre bekamen wir eine technische Ausbildung, die während dem Theorieteil in der Berufsschule und für den praktischen Teil im BTZ (Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main) in Weiterstadt stattfand“. Dort eigneten sie sich Wissen über Elektrotechnik, Metall und Holz an, welches sie bei ihrer Zwischenprüfung Anfang März unter Beweis stellen durften. Die Zwischenprüfung beinhaltete auch einen praktischen Teil, bei dem sie eine Bauaufgabe mit vorgegebenen Materialien erfüllen mussten, wie auf dem Bild unten zu sehen ist. Die Aufgabe der insgesamt drei Merck-Azubis deckte die Themengebiete Metall und Elektrotechnik ab. Sie mussten mit kleinen Metallplatten arbeiten, einen Motor anbringen, Schaltungen aufbauen und Lampen verbinden.

    Doch wie geht es nun mit der Ausbildung weiter? Als nächstes steht die Grundausbildung zum Werkfeuerwehrmann an. Diese findet bei einer anderen Firma in Frankfurt statt. Anschließend machen die drei eine Ausbildung zum Rettungssanitäter, danach sind sie dann endlich auf dem Merck-Campus und lernen dort die Abläufe und ihre Kollegen kennen.

    Bewerbungsmöglichkeiten und mehr Infos findet ihr unter: www.merck-bewerbung.de

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    Karriereportrait – Ausbildung Zerspannungsmechaniker/ -in

    Hallo, mein Name ist Marlon, ich bin 17 Jahre alt und arbeite momentan im zweiten Lehrjahr als Zerspanungsmechaniker bei HBK in Darmstadt. Zurzeit durchlaufe ich den Bereich Werkzeugbau, hier sind wir insgesamt sechs Personen. Es ist ein entspanntes Arbeitsklima und ich fühle mich sehr wohl.
    Ich erzähle dir heute, was genau ein/e Zerspaner/in macht und wie die Ausbildung bei HBK so abläuft.

    Als Zerspanungsmechaniker/in arbeitet man nach Abschluss der Ausbildung eigenständig an großen computergesteuerten Maschinen, auch CNC-Maschinen genannt, und bearbeitet die verschiedensten Aufträge.
    In den 3,5 Jahren Ausbildung wird man Schritt für Schritt vorbereitet, um diese komplexen Maschinen zu bedienen, denn hier kommt es auf eine sehr hohe Genauigkeit an.

    Ich bin auf die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker gestoßen, da ich bereits einige Praktika absolviert habe, da ich schon lange vor meiner Ausbildung wusste, dass ich als Ausgleich in meinem Leben etwas Handwerkliches machen möchte.
    Als ich das erste Mal vor einer CNC-Maschine stand, hat es mich von der ersten Sekunde an interessiert, was die ganzen Knöpfe dort machen und was die vielen Zahlen auf dem Display aussagen. Außerdem fand ich die Vorstellung sehr faszinierend, mit einem einfachen Metallblock zu starten und am Ende ein Bauteil vor sich liegen zu haben, welches eine Funktion erbringt.

    Die ersten neun Monate der Ausbildung bei HBK verbringt man nicht im Betrieb, sondern bei Pittler in Langen, einer externen Ausbildungswerkstatt. Dort werden einem alle wichtigen Grundlagen geboten, um im Betrieb ohne Probleme zu starten.
    Bei Pittler erlernt man die Grundlagen von Metall, dann wechselt man an die konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen und hat kleinere einzelne Lehrgänge wie z. B. das Schreiben von CNC-Programmen.

    Ein besonderes Highlight ist für mich, wenn man eine Zeichnung bekommt und direkt sieht, dass man ganz viele Einzelteile und viel Zeit braucht, damit man es zum Schluss zusammenbauen kann und ein funktionierendes Stück entsteht.
    Worauf ich mich auch immer freue ist, wenn mir ein komplexer Auftrag mit vielen Einzelschritten gegeben wird, bei dem Präzision und Kopfarbeit sehr wichtig sind.
    Genauso ein Highlight war für mich, als ich bei Pittler dann CNC-Programme schreiben durfte und wir zwei Wochen lang praktisch nichts anderes gemacht haben.
    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich war immer froh, wenn das Programm mit allem Drum und Dran flüssig funktioniert hat. Sobald man einmal nicht mitgedacht hat und etwas Falsches eingegeben hat, saß man wieder da und musste dem Problem auf den Grund gehen.

    Hier bei HBK wird man sehr vielfältig eingesetzt und an den verschiedensten Maschinen stehen.
    In der Abteilung Feinwerk steht man z. B. an den großen Maschinen, man arbeitet mit Kolleg/innen zusammen und lernt von ihnen. Die verschiedenen Maschinen werden auch genau erklärt, genauso wie die Arbeiten, die sie bewältigen können.
    Egal an was man gerade arbeitet, muss man den Kopf immer dabeihaben und immer sehr konzentriert sein. Manchmal ist man nur kurz abgelenkt, weil man gerade irgendwo anders hinschaut und schon ist man einen Millimeter zu weit gefahren und kann von vorne anfangen.
    Das nervt besonders, wenn man den ganzen Tag mit etwas beschäftigt war und kurz vor Ende passiert ein kleiner Fehler, der dir das Teil zunichte macht.

    Damit genau solche Fehler nicht passieren und man 100 % akkurat arbeiten kann, bekommt man sehr gute Unterstützung von Gesell/innen und Ausbilder/innen. Immer wenn ich Fragen habe oder irgendwas nicht weiß, kann ich mich an sie wenden. Hier wird einem immer geholfen und neue Sachen sehr gut beigebracht.
    Hier hat jede/r ihre/seine eigene Arbeitsweise, dadurch kann man sich einige Sachen abgucken und zur eigenen Vorgehensweise hinzufügen. So wird es nie langweilig und man entdeckt immer wieder Neues. Bei uns ist niemals nichts zu tun und man ist ständig beschäftigt, ohne dabei unter zu hohem Druck zu stehen.
    Wir alle müssen gerade mit Corona zurechtkommen, wobei sich die tägliche Arbeit dadurch nicht großartig verändert. Es wird Maske getragen, wenn man nicht gerade am Arbeitsplatz sitzt oder an der Maschine steht, sowie alle Hygienemaßnahmen befolgt.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig dabei helfen, einen Einblick zu bekommen, wie die Ausbildung hier bei HBK vonstattengeht und kann sowohl den Beruf als auch den Arbeitgeber jedem weiterempfehlen. HBK bildet außerdem auch Mechatroniker/innen und Industriekaufleute aus.

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    Typischer Tagesablauf an der Hochschule

    Hey, ich heiße Katharina und absolviere derzeit ein duales Studium in BWL: Öffentliche Wirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Meine Theoriephasen absolviere ich an der DHBW Mannheim. Zurzeit befinde ich mich im fünften Semester. Mein erstes Semester 2019 fand vor Ort an der DHBW statt, während die anderen drei Semester, aufgrund der Corona-Pandemie, nur online stattfinden konnten.

    Nichtsdestotrotz möchte ich euch über einen Studientag während der Theoriephasen an der DHBW berichten. Grundsätzlich bekommen wir am Anfang eines Semesters einen vorgegebenen Stundenplan. Während des gesamten Studiums sind wir in einem festen Klassenverband, in meinem Kurs sind z.B. 30 Mitstudierede.

    Einen typischen Studienalltag gibt es für uns trotz des festen Stundenplans nicht und deshalb ist jeder Tag an der DHBW anders. An manchen Tagen ist der Stundenplan vollgepackt mit Vorlesungen und dann gibt es Tage, da bleibt mehr Zeit für das Selbststudium, die Vorbereitung von Präsentationen oder für ein Hobby.

    Oft startet der Vorlesungstag gegen 9 Uhr. Da ich ziemlich lange unterwegs wäre, wenn ich jeden Tag von zu Hause aus zur Hochschule fahren würde, habe ich während der Theoriephase ein WG-Zimmer in Mannheim. Aus diesem Grund ist morgens mein Weg zur DHBW auch gar nicht so weit. Mit dem Auto brauche ich 15 Minuten. Unsere Vorlesungen dauern oftmals 3-4 Stunden am Stück, in denen wir immer mal wieder kleine Pausen machen, bevor es mit dem Stoff weitergeht. Wir erhalten von den Dozenten_innen Skripte. Darin mache ich mir während den Vorlesungen Notizen. Das ist sehr hilfreich für die am Ende eines Semesters anstehenden Klausuren. Grundsätzlich sind unsere Vorlesungen sehr interaktiv gestaltet, nicht wie man es von den Vorlesungen an einer klassischen Universitäten kennt.

    Die Mittagspause ist gegen 12:00/12:30 Uhr. Gemeinsam mit meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen gehen wir entweder in die Mensa oder wir holen uns in dem nah gelegenen Bäcker oder Café eine kleine Stärkung, bevor es dann wieder weiter geht mit dem Vorlesungstag. An manchen Tagen haben wir schon um 16:00 Uhr aus. An anderen Tagen aber auch erst gegen 19 Uhr. An einem solch langen Tag holen wir uns oft in den Supermärkten um die Ecke noch einige Süßigkeiten. Nach dem Vorlesungstag kann es durchaus sein, dass ich zu Hause noch Themen aufarbeiten muss. Es gibt aber auch sehr viele Tage, da habe ich abends Zeit z.B. für mein Hobby. Tägliche Hausaufgaben gibt es bei uns nämlich nicht.

    Während der Corona-Pandemie spielt sich der Studienalltag hauptsächlich vor dem Laptop ab und ich freue mich wenn unser Studienalltag auch endlich wieder in Präsenz stattfinden kann.

    Wenn du selbst Lust hast, den typischen, nicht ganz so typischen Studienalltag eines/einer Dualen Student _in kennenzulernen, dann schau doch mal auf unserer Homepage vorbei unter www.tu-darmstadt.de. Hier kannst du dich über das Duale Studium und viele weitere Ausbildungsberufe an der TU Darmstadt informieren.

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    Ablauf Bewerbungsverfahren bei Unilever

    Du fragst Dich, was bei einem Auswahlverfahren für einen Ausbildungsplatz auf dich zukommen?
    Hier erfährst du, was dich erwartet, wenn du dich bei Unilever bewirbst.

    Wie bei den meisten Bewerbungsverfahren, beginnt es bei uns auch mit dem Hochladen deiner Bewerbungsunterlagen auf der Karriereseite unserer Unternehmenshomepage. Zu vollständigen Bewerbungsunterlagen zählt für uns ein Anschreiben/Motivationsschreiben, die letzten Zeugnisse und Bescheinigungen über deine bereits absolvierten Praktika oder relevante Kurse, die du bereits besucht hast. Bewerbungsfotos sind bei uns nicht erforderlich.

    Nachdem wir deine Online-Bewerbung erhalten haben, erhältst du einen Link zu einem digitalen Einstellungstest, den du ganz bequem von daheim aus machen kannst, wann es dir zeitlich am besten passt. Direkt zu Beginn erfährst du in kurzen Videos von unserem Talent Advisor ganz genau, was du zur Durchführung des Online-Tests wissen musst und kannst dann direkt starten.

    Bei einem Assessment Center, das je nach pandemischer Situation digital oder vor Ort stattfindet, hast du bei spannenden Gruppenaufgaben und einem Einzelinterview auch die Möglichkeit die Ausbilder des jeweiligen Ausbildungsberufes kennenzulernen. Wir möchten dich und deine Motivation den angestrebten Beruf zu erlernen, kennenlernen.

    Unser Auswahlverfahren im Überblick:
    • Online-Bewerbung
    • Digitaler Einstellungstest
    • Assessment Center mit Gruppenaufgaben und Einzelinterview

    Für das gesamte Auswahlverfahren gilt: Sei ganz du selbst – Vielfalt ist Teil unserer Kultur!
    Wir arbeiten stets daran, dass du dich bei uns respektiert und sicher fühlst und jeden Tag dein authentisches Selbst einbringen kannst – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, körperlicher Einschränkungen oder sexueller Orientierung.

    Wir sind für dich da, wenn du aufgrund körperlicher Einschränkungen Unterstützung während des Bewerbungsprozesses brauchst.

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    Karriereaussichten eines ehemaligen Azubis – Til Hanika

    1. Wieso haben Sie sich für eine Ausbildung als Automobilkaufmann entschieden und wann haben Sie begonnen?

    Schon in jungen Jahren hat mich das Autothema sehr beschäftigt. Durch diverse Praktika im Immobilien- und Bankenbereich war ein kaufmännischer Werdegang meinerseits eine beschlossene Sache. Als ich dann 2011 im Rahmen eines Schulpraktikums bei der Wiest Group äußerst anregende Einblicke in das Großabnehmergeschäft gewinnen konnte, wurde das Unternehmen auch für meinen weiteren Berufsweg interessant. Nachdem ich 2016, unmittelbar nach dem Wirtschaftsabitur, dass Assessment-Center durchlief bekam ich die Möglichkeit die Ausbildung zum Automobilkaufmann bei der Wiest Group zu beginnen. Im August 2016 fing ich dann am Darmstädter Standort an.

    2. Würdest du deine Ausbildung anderen weiterempfehlen?

    Eine Ausbildung im Allgemeinen möchte ich Berufseinsteigern dringend ans Herz legen. Es muss nicht für jeden eine akademische Graduierung sein. Sie hat in meinem Fall dazu beigetragen meine persönlichen Tendenzen zu bestärken als auch durch den Einsatz in verschiedenen Abteilungen Präferenzen zu entwickeln. Ferner habe ich mich persönlich stark entwickeln können. Letztendlich hat die Ausbildung aber doch den intrinsischen Wunsch nach einem weiteren Bildungsweg und ich einem -ich würde sagen- „Karriereboost“ geweckt.

    3. Beschreiben Sie Ihren Weg nach Ihrem Ausbildungsende und Ihre aktuelle Aufgabe?

    Zur Mitte meiner Ausbildung hatte ich bereits bei der H & R Abteilung mein Interesse bezüglich eines dualen Bachelorstudiums beurkundet. Nach einer gewissen Zeit kam dann der Personalleiter persönlich auf mich zu und teilte mir mit, dass ich die Möglichkeit bekomme, gemeinsam mit dem Unternehmen als dualer Partner das Bachelorstudium zu absolvieren. Schon zum Ende der Ausbildung bildete sich thematisch eine Präferenz zu Personal als auch Rechtsthematiken ab. Dort bin ich seit Beginn des dualen Studiums eingesetzt. Aktuell befinde ich mich im 5. Semester und kann unter anderem durch kompetente Mentoren im betrieblichen Umfeld viel Wissen und Erfahrung anhäufen. Nach dem betriebswirtschaftlichen Bachelor ist ein rechtswissenschaftlicher Master noch geplant.

    4. Was war Ihr schönstes Erlebnis während deiner Ausbildung in der Wiest Group?

    Das eine, sind natürlich erfolgreich abgeschlossene Projekte die einen im eigenen Tun persönlich bestärken. Für das geschenkte Vertrauen und die Verantwortung bin ich in diesem Zuge auch sehr dankbar. Andererseits habe ich auch meine erste Fahrt im Porsche 991 Turbo in schöner Erinnerung. (Zwinker)

    5. Haben Sie Tipps für die jungen Leute?

    Seid wissensdurstig und ambitioniert. Scheut euch nicht vor zu großen Aufgaben, ihr wachst mit ihnen. Denn was man wirklich gut können will, muss man Bestreben, das bedeutet harte Arbeit.

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    Bewerbungsverfahren bei Schenck Process


    Die Bewerbung für einen Ausbildungsberuf oder ein Duales Studium ist abgeschickt! Aber was kommt danach? – Ein Einblick in das Bewerbungsverfahren bei Schenck Process

    Du möchtest dich auf eine Ausbildung oder ein Duales Studium in einem Unternehmen bewerben, fragst dich aber, wie das Bewerbungsverfahren aufgebaut ist und was auf dich zukommt? Ich möchte dir als kaufmännische Auszubildende einen Einblick darüber geben was, dich bei einer Bewerbung bei Schenck Process erwartet!

    Ein guter Start ist alles
    Hast du dich auf unserem Stellenportal über unser Ausbildungsangebot informiert und für eine der beiden Ausbildungen oder für einen der dualen Studiengänge entschieden? Dann reiche uns deine Online-Bewerbung ein! Hierfür brauchst du:
    • Anschreiben
    • Lebenslauf
    • Abiturzeugnis oder die letzten 3 Schulzeugnisse
    • wenn vorhanden weitere Dokumente, wie Praktikums- oder Arbeitszeugnisse

    Wir lernen dich kennen
    In unserem Bewerbungsverfahren möchten wir möglichst viel über dich, deine Interessen, deine Motivation für die Entscheidung zu dem ausgewählten Ausbildungsberuf erfahren und schauen, ob du als Bewerber*in und wir als Unternehmen zueinander passen. Denn schließlich sind die Freuden an dem was man macht, Leidenschaft, Motivation, aber auch ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander und Teamwork die Grundpfeiler einer erfolgreichen Berufsausbildung!

    Teste dein Wissen
    Neben den persönlichen Aspekten möchten wir im ersten Teil unseres Bewerbungsverfahrens dein fachliches Vorwissen für den jeweiligen Ausbildungsberuf oder dualen Studiengang, wie auch allgemeine und fremdsprachliche Kenntnisse in einem Test abfragen, der momentan online, ansonsten auch in Präsenz abgelegt wird. Mein Tipp: Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus! Hierfür kannst du auf kostenlose Probetests von Ausbildungsplattformen wie azubiyo.de oder auch ganz klassisch auf Lernbücher zurückgreifen. Suche dir für den Online-Test ein ruhiges Plätzchen und lege dir alle erforderlichen Materialien, wie Taschenrechner, Stifte, Konzeptpapiere bereit und teste im Voraus, ob technisch alles einwandfrei funktioniert. Findet der Test bei uns in Präsenz statt, komme lieber ein wenig früher und in Ruhe an, damit du dann ganz entspannt loslegen und mit tollen Ergebnissen glänzen kannst.

    Teamwork und eine Begegnung auf Augenhöhe sind uns wichtig
    Im zweiten Teil des Bewerbungsverfahrens laden wir dich in individuellen Terminen zu einem persönlichen Kennenlernen ein. Dieses beinhaltet zunächst eine Gruppenaufgabe, die gemeinsam mit meist 2 oder 3 Mitbewerber*innen bearbeitet und im Anschluss vorgestellt wird, eine Kurzpräsentation zu einem von dir ausgewählten oder zu einem fachspezifischen, von uns vorgegebenen Thema und abschließend ein persönliches Einzelgespräch. Vor allem bei letzterem ist es uns ein Anliegen, dass nicht nur wir Fragen stellen, um dich noch besser kennenzulernen, sondern dass auch wir all deine Fragen beantworten. Es ist weniger ein gegenseitiges Befragen als ein individuelles Gespräch miteinander und eine Begegnung auf Augenhöhe.
    Ein letzter Tipp von mir, der im Bewerbungsverfahren, wie auch in der Zeit zwischen Vertragsabschluss und Ausbildungsbeginn wichtig ist und immer einen guten Eindruck macht: Bestätige Termine schriftlich oder gerne auch telefonisch und melde dich bei Rückfragen regelmäßig zurück.

    It’s a match!
    Wenn du und Schenck Process gut zueinander passt erhältst du ein Vertragsangebot und nach dem Besuch bei unserem Werksarzt steht einer Ausbildung bei uns nichts mehr im Wege. Also bewirb dich hier. Wir bilden aus in den Fachbereichen:
    • Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
    • Industriekaufmann/-frau
    • Duales Studium für Wirtschaftsingenieurwesen
    • Duales Studium Informatik

    Ich wünsche dir viel Erfolg!
    Candida

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    Berufsschule – Ablauf & Unterschied zur normalen Schule


    Hallo zusammen, wir sind Silas und Patric und aktuell im 2. Lehrjahr unserer Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bei DAW SE in Ober-Ramstadt.

    Als wir 2020 unseren Schulabschluss gemacht haben und im Anschluss an die Bewerbung bei DAW SE, dann auch unseren Ausbildungsvertrag in den Händen hielten, waren wir total glücklich ein weiteren Schritt gemacht zu haben. Das Thema Schule hatten wir eigentlich gerade erst abgeschlossen und waren auch froh darüber und hatten daher bei dem Gedanken an eine Ausbildung die Schule nicht mehr allzu präsent im Kopf. Doch natürlich müssen wir während der gesamten Ausbildung in die Berufsschule. Schon der erste Tag in der Berufsschule war sehr spannend und zeigte uns, dass mit der Ausbildung ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Der Alltag in der „normalen“ Schule ist nicht zu vergleichen mit der Berufsschule. In der „normalen“ Schule gibt es zwar auch spannende Fächer, aber in der Berufsschule lernt man mehr über seinen Ausbildungsberuf, in welchem man dann täglich arbeitet und der einem Spaß macht. Man lernt in der Berufsschule andere Auszubildenden kennen, die genau den gleichen Beruf erlernen und genau das gleiche Ziel verfolgen, nämlich eine gute Ausbildung mit einem erfolgreichen Abschluss zu absolvieren.

    Bei uns beiden waren die ersten Gedanken in Bezug auf die Berufsschule sehr ähnlich. Wir waren nicht begeistert von noch mehr Mathe-, Biologie- oder Englischunterricht, aber tatsächlich lernen wir in der Berufsschule mehr über eben den Ausbildungsberuf, für den wir uns entschieden haben und der uns Spaß macht. Wir lernen mehr über verschiedene Teile eines Lagers und verschiedene Lagertechniken oder lernen, welche Rechte und Pflichten wir in unserer Ausbildung haben. Der Unterricht ist sehr vielseitig und hilft uns, Dinge oder Tätigkeiten theoretisch zu verstehen, die wir im Betrieb in der Praxis machen. Manchmal können wir sogar vor unseren Kollegen mit unserem Schulwissen glänzen und sie eines Besseren belehren.

    Die Berufsschule ist immer ein kleiner Teil deiner Ausbildung, egal für welchen Ausbildungsberuf du dich entscheiden wirst und unserer Meinung nach ist das auch wirklich gut so! Uns beiden macht die Ausbildung sehr viel Spaß und wir sind unglaublich froh, eine Ausbildung bei DAW SE machen zu dürfen.

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    Einblick in den Azubi-Alltag eines Pharmakanten

    Ein Arbeitstag an der Seite des Auszubildenden und angehenden Pharmakanten in der Pharmaproduktion

    Jonathan Pommerenke ist Auszubildender als Pharmakant bei Merck im zweiten Jahr. Er durchläuft in den dreieinhalb Jahren Ausbildung verschiedene betriebliche Einsätze. Zu den Pflichteinsätzen gehören die Produktionsbereiche für die festen (Tabletten) und sterilen (z. B. Infusionen) Arzneiformen sowie die Verpackung, aber auch ein Einsatz im Forschungsbereich. Jonathan ist vom Konzept begeistert. „Ich finde es super, jeden Bereich zu durchlaufen und so das Gesamtbild kennenlernen zu dürfen.“

    Zu Beginn der Corona-Pandemie fand die Ausbildung erst einmal nur im Homeoffice statt – Theorie und Praxisphase zuhause, ohne Besuch der Berufsschule. Wie andere Auszubildende auch bekam Jonathan viele Aufgabenblätter, um das theoretische Wissen aufzuarbeiten, das er eigentlich vor Ort im Einsatz erwerben sollte. Mittlerweile geht die Ausbildung unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wieder im Werk weiter. Wir haben Jonathan Pommerenke einen Arbeitstag lang begleitet.

    6:00 Uhr Pünktlich läuft Jonathan ins Gebäude PH80 ein, in dem feste Arzneiformen – die sogenannten solid products – hergestellt werden. Bevor er mit der Arbeit beginnen kann, muss er zunächst die Personalschleuse durchlaufen. Die Alltagskleidung kommt in den Spind, die Straßenschuhe werden durch schwarze Badeschlappen ersetzt.

    Nun müssen sämtliche freiliegenden Haare auf dem Kopf und im Fall von Jonathan auch am Kinn bedeckt werden. Auch die Hände müssen sorgfältig nach strengen Vorgaben gewaschen und desinfiziert werden. Endlich kann die Berufskleidung übergezogen werden – eine weiße Schlupfhose, weißes T-Shirt, Überziehhemd und Arbeitsschuhe. Noch einmal Hände desinfizieren, letzte Schleusentür passieren – und endlich kann es mit der Arbeit losgehen. Höchste Zeit, einzustechen!
    Am Arbeitsplatz an der Tablettierung. Jonathan betritt das Schichtführerbüro und begrüßt seine Kollegen gut gelaunt. Dann werden die Aufgaben verteilt. Wer „betreut“ welche Anlagen? „Da wechseln wir regelmäßig ab, damit es abwechslungsreich bleibt.“ Je nach Größe der Anlage wird hier allein oder zu zweit gearbeitet. Jonathan einen Kollegen auf Schritt und Tritt und arbeitet mit ihm zusammen.
    Während der betrieblichen Einsätze wechselt er die Abteilungen alle drei bis vier Wochen. Für die festen Arzneiformen gibt es die Bereiche Tablettierung, Verwiegung, Granulation, Filmcoating, IPC-Labore, die optische Endkontrolle und die Verpackung. Jonathan findet es wichtig, jeden Bereich komplett „von A-Z zu kennen, denn das Berufsfeld eines Pharmakanten ist sehr vielfältig.“ Vor seiner Ausbildung hat Jonathan übrigens zwei Semester Politikwissenschaften studiert. Als er merkte, dass ihn das aktive Arbeiten tausendmal mehr reizte, hat er sich rasch nach einer Ausbildung zum Pharmakanten bei Merck umgesehen. „Genau das Richtige für mich“, ist der 23-Jährige überzeugt.

    6:15 Uhr Sobald die Produktion gestartet wird, muss das auch in die Raumbelegung eingetragen und dokumentiert werden. Aber erst noch die Anlage überprüfen: Stimmen die Einstellungen der Maschine mit den Vorgaben der herzustellenden Arznei überein? Wenn alles in Ordnung ist, wird die Tablettenpresse befüllt. Nun der erste Probelauf, daraus wird auch die erste Probe entnommen, um die Parameter der Vorgaben und des tatsächlichen Produkts überprüfen zu können. Hat die Probe die gewünschte Form, die benötigte Dicke und das richtige Gewicht? Bei Beginn der Produktion müssen regelmäßig Muster gezogen werden. Dabei werden mindestens 20 Tabletten in einem Sieb optisch kontrolliert, danach gewogen und mit einem Messschieber die Höhe bestimmt. Die Produktion wird währenddessen nicht angehalten, außer ein Parameter liegt völlig außerhalb der Vorgaben.

    08:15 Uhr Bei der Hälfte der ersten Produktionscharge findet eine größere Kontrolle statt. Die Proben gibt man ans Labor, die Kollegen dort können noch sorgfältigere Untersuchungen der Tabletten vornehmen. Nach der ersten Einstellung der Maschine und einem Check, ob auch alles in Ordnung ist, darf auch eine kurze Frühstückspause am heutigen Tage nicht fehlen. Hierfür muss Jonathan sich wieder komplett umziehen, denn er frühstückt außerhalb des Produktionsbereiches in Privatkleidung. Aber ein Kaffee muss jetzt schon sein, noch ein Bissen des mitgebrachten Brots, dann geht es auch schon weiter. Er muss seine Arbeitskleidung wieder anlegen und durch die Schleuse gehen. Nun steht die Zwischenreinigung an. Sie findet bei einem Produktionswechsel statt oder sobald eine bestimmte Anzahl von Chargen hergestellt worden ist. Hier wird die Tablettenpresse und selbstverständlich auch der Boden gereinigt. Anschließend läuft die Produktion weiter.

    12:05 Uhr Zeit für die Mittagspause! Während ein Teil der Mitarbeiter nun in die Mittagspause gehen kann, muss ein anderer Teil die Stellung vor Ort halten, um auf eventuelle Störungen schnell reagieren zu können. Zum Beispiel hört die Maschine bei zu großen Gewichtsunterschieden einzelner Tabletten auf zu arbeiten und es muss umgehend nach der Fehlerquelle gesucht werden.

    12:50 Uhr Zurück an die Arbeit. Jetzt steht die Hauptreinigung an. Dabei werden alle Teile der Tablettenpresse auseinandergebaut und nacheinander sorgfältig gereinigt. Doch nicht nur die Presse bekommt einen neuen Glanz, sondern auch alle Hilfsmittel, Boden und sogar die Wände werden ordentlich geschrubbt. Die nächsten 30 Minuten wird der Raum nicht betreten, damit das Reinigungsmittel gut einziehen kann. In dieser Zeit werden schon mal die benötigten Materialien und Anlagenteile für die nächste Schicht bereitgestellt die.

    13:30 Uhr Das Rüsten der Anlagen macht Jonathan am meisten Spaß. Hier hat er nach eigenem Bekunden am meisten gelernt – allein durch das Auseinander- und Zusammenbauen der einzelnen Teile. Ein großes Plus für ihn sind seine Kollegen, mit denen er sich gut versteht. Für ihn steht fest: Gute Kollegen sind die halbe Miete.

    13:45 Uhr Zeit für die Schichtübergabe. Während sich die anderen Mitarbeiter nun in den nächsten 15 Minuten schon auf den Weg nach Hause machen dürfen (sie kamen aber am Morgen auch schon um 5.45 Uhr einsatzbereit zur Arbeit), schreibt Jonathan noch fleißig seinen Tagesbericht bis 14.30 Uhr. Alle Räume, die er mühsam heute Morgen durchwandert hat, muss er nun in umgekehrter Reihenfolge abgehen. Feierabend! Seinen nächsten Einsatz wird Jonathan im Verpackungsgebäude von Feststoffen machen. Darauf freut er sich schon jetzt! Auf die dann wieder sehr wahrscheinliche Schichtarbeit (Vollkonti/Teilkonti) ist er innerlich schon eingestellt.

    Während der betrieblichen Einsätze wechselt Jonathan die Abteilungen alle drei bis vier Wochen. Für die festen Arzneiformen gibt es die Bereiche Tablettierung, Verwiegung, Granulation, Filmcoating, IPC-Labore, die optische Endkontrolle und die Verpackung. Jonathan findet es wichtig, jeden Bereich komplett „von A-Z zu kennen, denn das Berufsfeld eines Pharmakanten ist sehr vielfältig.“ Vor seiner Ausbildung hat er übrigens zwei Semester Politikwissenschaften studiert. Als er merkte, dass ihn das aktive Arbeiten tausendmal mehr reizte, hat er sich rasch nach einer Ausbildung zum Pharmakanten bei Merck umgesehen. „Genau das Richtige für mich“, ist der 23-Jährige überzeugt.

    Das wäre auch etwas für dich? HIER erfährst du mehr über Ausbildungsmöglichkeiten bei Merck.

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