Ausbildungsblog

Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik

Hey, ich heiße Linus.

Ich bin Azubi bei der Entega AG und lerne den Beruf zum Elektroniker für Betriebstechnik.

Die Ausbildung hier ist cool. Ich habe immer nette Kollegen um mich herum, spannende Aufgaben und besuche viele unterschiedliche Tätigkeiten. Zudem durchlaufe ich einige Schulungen mit interessanten Themen zum Beispiel Identitätsfindung, Gesundheit oder Arbeiten im Team.

Mein Arbeitsalltag beginnt morgens um sieben Uhr. Dann fangen wir an die Arbeitsmaterialien zu holen (Werkzeug, Leitungen, Betriebsmittel). Am Morgen machen wir oft eine Lerneinheit, in der wir Berufsschulthemen wiederholen oder neue Themen behandeln. Anschließend machen wir an unseren Projekten weiter, bei denen wir nach einer Vorlage arbeiten, aber auch individuell Ergänzungen machen können. Das kann zum Beispiel eine Schaltung sein, bei der man eine Lampe mit mehreren Schaltern an- und ausschalten kann. Wenn eine der Schaltungen fertig ist, das heißt fertig montiert, verkabelt und geprüft, kann die Anlage in Betrieb genommen werden. Im besten Fall funktioniert diese, andernfalls geht es an die Fehlersuche. Zum Abschluss des Tages räumen wir noch auf und besprechen noch aktuelle Themen.

Dieser Ablauf wird sich jedoch während meiner Ausbildung stetig ändern, da ich in viele verschiedene Einsatzstellen gehen werde, wie beispielsweise das Müllheizkraftwerk in Darmstadt. Ich erhoffe mir von meinen insgesamt 3,5 Jahren Ausbildung ein umfangreiches Wissen zu sammeln, welches mir ein breites Spektrum an Berufsaussichten ermöglicht. Bei Entega werde ich nach meiner Ausbildung fristlos übernommen, und habe dann die Möglichkeit zu entscheiden, in welchen Teilbereich ich mich bewegen möchte, und wie ich mich noch weiterbilden will, ein Studium ist dabei auch für mich nicht ausgeschlossen. Durch die Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik erhoffe ich mir einen guten Start ins Berufsleben und ich kann nur gespannt bleiben was mich noch erwartet.

Wenn du noch mehr über meinen Job oder meine Firma wissen willst, dann guck doch mal auf unserer Website www.entega.ag/karriere vorbei und bewirb dich bei uns für eine Ausbildung in 2022!

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Frauen in MINT-Berufen

Hi, ich bin Svenja und gerade in das 1. Semester meines Studiums der Internationalen Wirtschaftsinformatik gestartet.

Hätte mir vor zwei bis drei Jahren jemand erzählt, dass ich mal ein Duales Studium im Bereich Informatik und meine Praxisphasen in einem global agierenden Lebensmittelbetrieb absolviere, dann hätte ich definitiv erst einmal etwas kritisch geschaut. Denn ich ich war eine derjenigen Personen, die Richtung Ende der Schulzeit nicht direkt einen konkreten Berufswunsch hatten –das ist nichts Außergewöhnliches, man muss nur wissen, wie man damit umgeht!

Eine Ausbildung, ein Vollzeitstudium an einer Universität oder doch ein Duales Studium? Zu 100 Prozent sicher war ich mir zunächst bei keiner Option. Ich habe mich über die verschiedenen Berufe und Studiengänge im Internet informiert, habe Eignungstests absolviert, mit Freunden und Familie gesprochen und langsam wurde mir klar, wo ich möglicherweise meine berufliche Zukunft sehe.

Bei meinen Recherchen fand ich dann auch heraus, dass es sogenannte Orientierungsprogramme gibt, die Schülerinnen und Schüler nach Ende der Schulzeit erstmal einen Einblick in verschiedene Berufsfelder geben, ohne dass sie sich direkt festlegen müssen. Eines davon ist das Hessen-Technikum, dass jungen Frauen MINT-Berufe näher bringt. Neben verschiedenen Schnuppervorlesungen hatte ich die Möglichkeit, zwei dreimonatige Praktika zu absolvieren und die Partnerunternehmen des Hessen-Technikums kennen zu lernen. Es war von allem etwas dabei, das ich mir näher anschauen konnte, um dann eine Entscheidung treffen zu können.

Nach meinen Praktika bei Döhler (Bereich Lebensmitteltechnologie) und Procter & Gamble (Bereich Informatik) habe ich festgestellt welches Themengebiet mir besonders viel Spaß macht und wo ich meine Stärken sehe. Nun war ich wirklich überzeugt von meiner Entscheidung: Ein Duales Studium sollte es werden, welches die Informatik mit der Wirtschaft in Kontext bringt. Erneut habe ich recherchiert – doch dieses Mal mit einer konkreten Vorstellung und einem klaren Ziel vor Augen. Da war es naheliegend, auch die Partnerunternehmen des Hessen-Technikums noch einmal genauer anzuschauen und die angebotenen Studiengänge unter die Lupe zu nehmen. Schnell bin ich fündig geworden, bei einem Unternehmen, das ich sogar schon durch das Praktikum kannte: Das Duale Studium International Management and Business Information Technology bei der Döhler GmbH. Und jetzt stehe ich hier vor der DHBW in Mannheim und bin sehr zufrieden mit meinem Weg und der Entscheidung, die ich getroffen habe!

Tipp von mir: Nehmt das Thema Berufsorientierung ernst, setzt euch aber nicht unter Druck. Es gibt viele Möglichkeiten, wie ihr eure Zukunft gestalten könnt. Orientierungsprogramme sind neben dem Direkteinstieg auch eine tolle Möglichkeit, um den eigenen Weg zu finden.

Wenn du noch mehr über die Ausbildung und das Duale Studium bei Döhler wissen möchtest, dann folge dem Campus der Unternehmen, lese unsere vergangenen Beiträge und schau auf unserer Homepage www.doehler.com vorbei. Wir freuen uns!

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Einführungswoche 2021

Endlich wieder live: Im Oktober waren wir auf der Einführungswoche unseres Azubi-Jahrgangs 2021.
Nach der Corona bedingten Zwangspause im letzten Jahr, konnten wir uns glücklicherweise persönlich kennenlernen. Fünf Tage mit spannenden Seminaren, diversen Workshops und Teamarbeiten liegen hinter uns – und auch unsere Beweglichkeit wurde gefördert😉.

Du willst bei der nächsten Einführungswoche dabei sein und hast Interesse an einer abwechslungsreichen, technischen Ausbildung? Dann bewirb dich um einen Ausbildungsplatz mit Start in 2022 unter: schenck-rotec.de/karriere.

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Ein typischer Azubi-Wochentag während der Corona-Pandemie

Hi, ich heiße Mira und ich habe im Juni 2021 meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Hottinger Brüel & Kjaer GmbH (HBK) abgeschlossen. Seit meiner Übernahme bin ich in der Abteilung Auftragsanlage eingesetzt.

Angefangen habe ich im September 2019 vor Ort in Darmstadt, bis sich mein Einsatzort aufgrund der Pandemie im März 2020 ins „Homeoffice“ verlagert hatte.
Da sich die Tage im Homeoffice doch etwas anders gestalteten als ein Präsenzarbeitstag, möchte ich euch im Folgenden statt eines typischen Wochenablaufs von einem typischen Tag bei meiner “mobilen Arbeit” berichten.

Vor der Coronazeit lief ein typischer Montagmorgen wie folgt ab: die Kolleg:innen unserer Abteilung und ich kamen nach und nach im Büro eingetrudelt. Bei einem Kaffee wurden erstmal die Erlebnisse des Wochenendes und die Themen der neuen Woche besprochen.

Mit dem mobilen Arbeiten und der physischen Distanz fiel das im März 2020 sehr plötzlich weg, was natürlich schade war. Die Kommunikation richtete sich während der Homeoffice-Zeit häufig nach dem Klären der wichtigsten Dinge, und auch sonst nach möglichen Zeiteinsparungsmöglichkeiten. Was allerdings daran lag, dass die Kommunikation im Allgemeinen sehr viel umständlicher wurde und eben nun viel mehr Zeit als zuvor fraß. Für absolut jedes Gespräch musste ein Anruf gestartet werden. Als Azubi fühlt man sich ohnehin ja auch gern mal als „zu viel“, wenn man auch noch Aufmerksamkeit braucht und Fragen stellt – aber die Kolleg:innen waren immer sehr freundlich und bemüht gewesen und haben mir meine Fragen beantwortet, was die ganze Situation sehr viel angenehmer gestaltete. Auch die Selbstständigkeit wurde dadurch noch mehr gefördert und gefordert, was half, die Prozesse besser zu verinnerlichen.

Zurück zum Tagesablauf: Nach dem ersten Morgenmomenten ging es gleich an die Tagesordnung und ich ordnete erstmal E-Mails nach ihrer Priorität und arbeitete Aufträge ab. Dieses Prozedere hatte sich durchs Homeoffice nicht verändert.
Konnte ich zu Präsenzzeiten jeden Moment Fragen stellen, da sie meistens auch schnell zu beantworten waren, änderte sich das im Homeoffice. Ich hatte im Büro nach unserem Teammeeting am Vormittag einen regelmäßigen Austausch mit meiner Abteilungsleitung, in der Fragen geklärt und weiter geschult wurde. Diese Face-to-face-Termine waren unglaublich hilfreich und sehr strukturiert, da ich meine Fragen dafür extra vorher ansammelte. Auch dieser Austausch fand nun leider nur noch per Bildschirmübertragung statt.

Die Mittagspause verbrachten wir im Betrieb meist in der Kantine oder an der frischen Luft, wohingegen ich mir im Homeoffice selbst mein Essen zubereiten musste. Das hat den Vorteil, dass die Kantine im Homeoffice immer super lecker ist 🙂 Wenn dann noch Zeit war, bin ich auch noch etwas spazieren gegangen.

Über den Tag verteilt, meistens morgens zwischen 9 und 11 Uhr und nachmittags zwischen 13 und 15:30 Uhr, bearbeitete ich dann in der Regel die meisten Kundenanrufe, jetzt über ein Tool meines Laptops und nicht über ein reguläres Telefon.
Je nachdem, wie viele Fragen ein jeder Kunde hatte, dauerten die Telefonate zwischen zehn Minuten und einer Stunde. Es hat immer sehr Spaß gemacht, den Kunden weiterhelfen zu können.

Wenn die Berufsschule auch noch im Online-Unterricht stattfand, habe ich mich manchmal schon fast wie an der Universität in den Vorlesungen gefühlt, nur eben mit kleineren Kursen. Den Schreibtisch musste ich nicht verlassen.
Bei den ganzen Umstellungen den richtigen Weg für sich selbst zu finden, war sehr spannend.
Die Kommunikation mit den Kunden jedoch, hatte sich gar nicht verändert, diese Wege fanden immer noch telefonisch und per Mail wie gewohnt statt. Das ist der Grund, warum sich mein Beruf trotz der Umstellung ins Homeoffice eigentlich gar nicht so viel anders anfühlt.

Zeitlich und vorgangstechnisch hatte sich allgemein glücklicherweise nicht viel verändern müssen. Da ich persönlich einen sehr langen Weg zur Arbeit hatte, konnte ich durch das Homeoffice sogar ein paar Stunden Zeit am Tag gewinnen und hatte mehr Gestaltungsfreiheit und Zeit für ein Hobby. Heute bin ich froh, dass ich wieder regelmäßig ins Büro kommen kann und den Kontakt zu meinen Kolleg:innen habe. Ich hoffe, ich konnte euch durch meinen Beitrag einen guten Einblick in meinen Ausbildungsalltag geben.

Dir hat Miras Blogbeitrag gefallen und du suchst selbst gerade nach einem passenden Ausbildungsplatz? Dann schau doch mal auf unserer Karriereseite vorbei.

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Ausbildung bei der Werkfeuerwehr der Merck

(Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Luke Jumper, Joshua Rebel, Tobias Merkel)

Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie die Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann abläuft? Wir auch! Daher haben wir uns mit zwei Auszubildenden der Werkfeuerwehr zusammengesetzt und über ihre Ausbildung gesprochen.

Luke und Tobias haben mit einem weiteren Azubi ihre Ausbildung 2019 bei Merck begonnen. Tobias hatte zuvor eine Ausbildung zum Mechatroniker gemacht und auch Luke hatte vorher etwas anderes studiert. Die Beiden haben allerdings schnell gemerkt, dass sie sich nach einem abwechslungsreicheren und aufregenderen Alltag sehnen und streben seitdem erfolgreich den Beruf des Werksfeuerwehrmanns bei Merck an. Dass sie keine Vorerfahrungen bei freiwilligen Feuerwehren oder Ähnlichem mitbringen, stellt für die Beiden in ihrer Ausbildung kein Nachteil da und ist auch im Bewerbungsprozess kein notwendiges Auswahlkriterium.

Dennoch ist der Bewerbungsprozess nicht einfach und die Anzahl der Ausbildungsplätze gering. Luke und Tobias schilderten uns den Bewerbungsprozess, den sie vor 1,5 Jahren durchlaufen sind:

Ein Unterschied zu einer kaufmännischen Ausbildung ist, dass man neben dem Online-Theorie-Test einen praktischen Test absolvieren muss, der sich über einen ganzen Tag streckt. „Man muss sich auf jeden Fall darauf vorbereiten, ohne Vorbereitung wird das nichts“, erzählte uns Tobias im Gespräch. Der praktische Test besteht aus mehreren Disziplinen, unter anderem gehören hierzu:

  • ein Hindernisparcours in kompletter Ausrüstung dazu, bei dem zusätzlich durch enge Gänge gekrochen wird, um unter Beweis zu stellen, dass die Anwerber auch in ähnlichen Situationen nicht die Nerven verlieren.
  • Eine Kletterwand- und Drehleiterübung, diese zeigen wie man sich in der Höhe verhält.
  • Sogar das werfen von Medizinbällen gehört zu dem praktischen Test dazu.

  • Wie die Ausbildung nach der erfolgreichen Bewerbung weiter geht erklärten uns Tobias und Luke folgendermaßen:

    „Die ersten eineinhalb Jahre bekamen wir eine technische Ausbildung, die während dem Theorieteil in der Berufsschule und für den praktischen Teil im BTZ (Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main) in Weiterstadt stattfand“. Dort eigneten sie sich Wissen über Elektrotechnik, Metall und Holz an, welches sie bei ihrer Zwischenprüfung Anfang März unter Beweis stellen durften. Die Zwischenprüfung beinhaltete auch einen praktischen Teil, bei dem sie eine Bauaufgabe mit vorgegebenen Materialien erfüllen mussten, wie auf dem Bild unten zu sehen ist. Die Aufgabe der insgesamt drei Merck-Azubis deckte die Themengebiete Metall und Elektrotechnik ab. Sie mussten mit kleinen Metallplatten arbeiten, einen Motor anbringen, Schaltungen aufbauen und Lampen verbinden.

    Doch wie geht es nun mit der Ausbildung weiter? Als nächstes steht die Grundausbildung zum Werkfeuerwehrmann an. Diese findet bei einer anderen Firma in Frankfurt statt. Anschließend machen die drei eine Ausbildung zum Rettungssanitäter, danach sind sie dann endlich auf dem Merck-Campus und lernen dort die Abläufe und ihre Kollegen kennen.

    Bewerbungsmöglichkeiten und mehr Infos findet ihr unter: www.merck-bewerbung.de

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    Karriereportrait – Ausbildung Zerspannungsmechaniker/ -in

    Hallo, mein Name ist Marlon, ich bin 17 Jahre alt und arbeite momentan im zweiten Lehrjahr als Zerspanungsmechaniker bei HBK in Darmstadt. Zurzeit durchlaufe ich den Bereich Werkzeugbau, hier sind wir insgesamt sechs Personen. Es ist ein entspanntes Arbeitsklima und ich fühle mich sehr wohl.
    Ich erzähle dir heute, was genau ein/e Zerspaner/in macht und wie die Ausbildung bei HBK so abläuft.

    Als Zerspanungsmechaniker/in arbeitet man nach Abschluss der Ausbildung eigenständig an großen computergesteuerten Maschinen, auch CNC-Maschinen genannt, und bearbeitet die verschiedensten Aufträge.
    In den 3,5 Jahren Ausbildung wird man Schritt für Schritt vorbereitet, um diese komplexen Maschinen zu bedienen, denn hier kommt es auf eine sehr hohe Genauigkeit an.

    Ich bin auf die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker gestoßen, da ich bereits einige Praktika absolviert habe, da ich schon lange vor meiner Ausbildung wusste, dass ich als Ausgleich in meinem Leben etwas Handwerkliches machen möchte.
    Als ich das erste Mal vor einer CNC-Maschine stand, hat es mich von der ersten Sekunde an interessiert, was die ganzen Knöpfe dort machen und was die vielen Zahlen auf dem Display aussagen. Außerdem fand ich die Vorstellung sehr faszinierend, mit einem einfachen Metallblock zu starten und am Ende ein Bauteil vor sich liegen zu haben, welches eine Funktion erbringt.

    Die ersten neun Monate der Ausbildung bei HBK verbringt man nicht im Betrieb, sondern bei Pittler in Langen, einer externen Ausbildungswerkstatt. Dort werden einem alle wichtigen Grundlagen geboten, um im Betrieb ohne Probleme zu starten.
    Bei Pittler erlernt man die Grundlagen von Metall, dann wechselt man an die konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen und hat kleinere einzelne Lehrgänge wie z. B. das Schreiben von CNC-Programmen.

    Ein besonderes Highlight ist für mich, wenn man eine Zeichnung bekommt und direkt sieht, dass man ganz viele Einzelteile und viel Zeit braucht, damit man es zum Schluss zusammenbauen kann und ein funktionierendes Stück entsteht.
    Worauf ich mich auch immer freue ist, wenn mir ein komplexer Auftrag mit vielen Einzelschritten gegeben wird, bei dem Präzision und Kopfarbeit sehr wichtig sind.
    Genauso ein Highlight war für mich, als ich bei Pittler dann CNC-Programme schreiben durfte und wir zwei Wochen lang praktisch nichts anderes gemacht haben.
    Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich war immer froh, wenn das Programm mit allem Drum und Dran flüssig funktioniert hat. Sobald man einmal nicht mitgedacht hat und etwas Falsches eingegeben hat, saß man wieder da und musste dem Problem auf den Grund gehen.

    Hier bei HBK wird man sehr vielfältig eingesetzt und an den verschiedensten Maschinen stehen.
    In der Abteilung Feinwerk steht man z. B. an den großen Maschinen, man arbeitet mit Kolleg/innen zusammen und lernt von ihnen. Die verschiedenen Maschinen werden auch genau erklärt, genauso wie die Arbeiten, die sie bewältigen können.
    Egal an was man gerade arbeitet, muss man den Kopf immer dabeihaben und immer sehr konzentriert sein. Manchmal ist man nur kurz abgelenkt, weil man gerade irgendwo anders hinschaut und schon ist man einen Millimeter zu weit gefahren und kann von vorne anfangen.
    Das nervt besonders, wenn man den ganzen Tag mit etwas beschäftigt war und kurz vor Ende passiert ein kleiner Fehler, der dir das Teil zunichte macht.

    Damit genau solche Fehler nicht passieren und man 100 % akkurat arbeiten kann, bekommt man sehr gute Unterstützung von Gesell/innen und Ausbilder/innen. Immer wenn ich Fragen habe oder irgendwas nicht weiß, kann ich mich an sie wenden. Hier wird einem immer geholfen und neue Sachen sehr gut beigebracht.
    Hier hat jede/r ihre/seine eigene Arbeitsweise, dadurch kann man sich einige Sachen abgucken und zur eigenen Vorgehensweise hinzufügen. So wird es nie langweilig und man entdeckt immer wieder Neues. Bei uns ist niemals nichts zu tun und man ist ständig beschäftigt, ohne dabei unter zu hohem Druck zu stehen.
    Wir alle müssen gerade mit Corona zurechtkommen, wobei sich die tägliche Arbeit dadurch nicht großartig verändert. Es wird Maske getragen, wenn man nicht gerade am Arbeitsplatz sitzt oder an der Maschine steht, sowie alle Hygienemaßnahmen befolgt.

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig dabei helfen, einen Einblick zu bekommen, wie die Ausbildung hier bei HBK vonstattengeht und kann sowohl den Beruf als auch den Arbeitgeber jedem weiterempfehlen. HBK bildet außerdem auch Mechatroniker/innen und Industriekaufleute aus.

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    Typischer Tagesablauf an der Hochschule

    Hey, ich heiße Katharina und absolviere derzeit ein duales Studium in BWL: Öffentliche Wirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Meine Theoriephasen absolviere ich an der DHBW Mannheim. Zurzeit befinde ich mich im fünften Semester. Mein erstes Semester 2019 fand vor Ort an der DHBW statt, während die anderen drei Semester, aufgrund der Corona-Pandemie, nur online stattfinden konnten.

    Nichtsdestotrotz möchte ich euch über einen Studientag während der Theoriephasen an der DHBW berichten. Grundsätzlich bekommen wir am Anfang eines Semesters einen vorgegebenen Stundenplan. Während des gesamten Studiums sind wir in einem festen Klassenverband, in meinem Kurs sind z.B. 30 Mitstudierede.

    Einen typischen Studienalltag gibt es für uns trotz des festen Stundenplans nicht und deshalb ist jeder Tag an der DHBW anders. An manchen Tagen ist der Stundenplan vollgepackt mit Vorlesungen und dann gibt es Tage, da bleibt mehr Zeit für das Selbststudium, die Vorbereitung von Präsentationen oder für ein Hobby.

    Oft startet der Vorlesungstag gegen 9 Uhr. Da ich ziemlich lange unterwegs wäre, wenn ich jeden Tag von zu Hause aus zur Hochschule fahren würde, habe ich während der Theoriephase ein WG-Zimmer in Mannheim. Aus diesem Grund ist morgens mein Weg zur DHBW auch gar nicht so weit. Mit dem Auto brauche ich 15 Minuten. Unsere Vorlesungen dauern oftmals 3-4 Stunden am Stück, in denen wir immer mal wieder kleine Pausen machen, bevor es mit dem Stoff weitergeht. Wir erhalten von den Dozenten_innen Skripte. Darin mache ich mir während den Vorlesungen Notizen. Das ist sehr hilfreich für die am Ende eines Semesters anstehenden Klausuren. Grundsätzlich sind unsere Vorlesungen sehr interaktiv gestaltet, nicht wie man es von den Vorlesungen an einer klassischen Universitäten kennt.

    Die Mittagspause ist gegen 12:00/12:30 Uhr. Gemeinsam mit meinen Kommilitonen und Kommilitoninnen gehen wir entweder in die Mensa oder wir holen uns in dem nah gelegenen Bäcker oder Café eine kleine Stärkung, bevor es dann wieder weiter geht mit dem Vorlesungstag. An manchen Tagen haben wir schon um 16:00 Uhr aus. An anderen Tagen aber auch erst gegen 19 Uhr. An einem solch langen Tag holen wir uns oft in den Supermärkten um die Ecke noch einige Süßigkeiten. Nach dem Vorlesungstag kann es durchaus sein, dass ich zu Hause noch Themen aufarbeiten muss. Es gibt aber auch sehr viele Tage, da habe ich abends Zeit z.B. für mein Hobby. Tägliche Hausaufgaben gibt es bei uns nämlich nicht.

    Während der Corona-Pandemie spielt sich der Studienalltag hauptsächlich vor dem Laptop ab und ich freue mich wenn unser Studienalltag auch endlich wieder in Präsenz stattfinden kann.

    Wenn du selbst Lust hast, den typischen, nicht ganz so typischen Studienalltag eines/einer Dualen Student _in kennenzulernen, dann schau doch mal auf unserer Homepage vorbei unter www.tu-darmstadt.de. Hier kannst du dich über das Duale Studium und viele weitere Ausbildungsberufe an der TU Darmstadt informieren.

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    Ablauf Bewerbungsverfahren bei Unilever

    Du fragst Dich, was bei einem Auswahlverfahren für einen Ausbildungsplatz auf dich zukommen?
    Hier erfährst du, was dich erwartet, wenn du dich bei Unilever bewirbst.

    Wie bei den meisten Bewerbungsverfahren, beginnt es bei uns auch mit dem Hochladen deiner Bewerbungsunterlagen auf der Karriereseite unserer Unternehmenshomepage. Zu vollständigen Bewerbungsunterlagen zählt für uns ein Anschreiben/Motivationsschreiben, die letzten Zeugnisse und Bescheinigungen über deine bereits absolvierten Praktika oder relevante Kurse, die du bereits besucht hast. Bewerbungsfotos sind bei uns nicht erforderlich.

    Nachdem wir deine Online-Bewerbung erhalten haben, erhältst du einen Link zu einem digitalen Einstellungstest, den du ganz bequem von daheim aus machen kannst, wann es dir zeitlich am besten passt. Direkt zu Beginn erfährst du in kurzen Videos von unserem Talent Advisor ganz genau, was du zur Durchführung des Online-Tests wissen musst und kannst dann direkt starten.

    Bei einem Assessment Center, das je nach pandemischer Situation digital oder vor Ort stattfindet, hast du bei spannenden Gruppenaufgaben und einem Einzelinterview auch die Möglichkeit die Ausbilder des jeweiligen Ausbildungsberufes kennenzulernen. Wir möchten dich und deine Motivation den angestrebten Beruf zu erlernen, kennenlernen.

    Unser Auswahlverfahren im Überblick:
    • Online-Bewerbung
    • Digitaler Einstellungstest
    • Assessment Center mit Gruppenaufgaben und Einzelinterview

    Für das gesamte Auswahlverfahren gilt: Sei ganz du selbst – Vielfalt ist Teil unserer Kultur!
    Wir arbeiten stets daran, dass du dich bei uns respektiert und sicher fühlst und jeden Tag dein authentisches Selbst einbringen kannst – unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, körperlicher Einschränkungen oder sexueller Orientierung.

    Wir sind für dich da, wenn du aufgrund körperlicher Einschränkungen Unterstützung während des Bewerbungsprozesses brauchst.

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    Karriereaussichten eines ehemaligen Azubis – Til Hanika

    1. Wieso haben Sie sich für eine Ausbildung als Automobilkaufmann entschieden und wann haben Sie begonnen?

    Schon in jungen Jahren hat mich das Autothema sehr beschäftigt. Durch diverse Praktika im Immobilien- und Bankenbereich war ein kaufmännischer Werdegang meinerseits eine beschlossene Sache. Als ich dann 2011 im Rahmen eines Schulpraktikums bei der Wiest Group äußerst anregende Einblicke in das Großabnehmergeschäft gewinnen konnte, wurde das Unternehmen auch für meinen weiteren Berufsweg interessant. Nachdem ich 2016, unmittelbar nach dem Wirtschaftsabitur, dass Assessment-Center durchlief bekam ich die Möglichkeit die Ausbildung zum Automobilkaufmann bei der Wiest Group zu beginnen. Im August 2016 fing ich dann am Darmstädter Standort an.

    2. Würdest du deine Ausbildung anderen weiterempfehlen?

    Eine Ausbildung im Allgemeinen möchte ich Berufseinsteigern dringend ans Herz legen. Es muss nicht für jeden eine akademische Graduierung sein. Sie hat in meinem Fall dazu beigetragen meine persönlichen Tendenzen zu bestärken als auch durch den Einsatz in verschiedenen Abteilungen Präferenzen zu entwickeln. Ferner habe ich mich persönlich stark entwickeln können. Letztendlich hat die Ausbildung aber doch den intrinsischen Wunsch nach einem weiteren Bildungsweg und ich einem -ich würde sagen- „Karriereboost“ geweckt.

    3. Beschreiben Sie Ihren Weg nach Ihrem Ausbildungsende und Ihre aktuelle Aufgabe?

    Zur Mitte meiner Ausbildung hatte ich bereits bei der H & R Abteilung mein Interesse bezüglich eines dualen Bachelorstudiums beurkundet. Nach einer gewissen Zeit kam dann der Personalleiter persönlich auf mich zu und teilte mir mit, dass ich die Möglichkeit bekomme, gemeinsam mit dem Unternehmen als dualer Partner das Bachelorstudium zu absolvieren. Schon zum Ende der Ausbildung bildete sich thematisch eine Präferenz zu Personal als auch Rechtsthematiken ab. Dort bin ich seit Beginn des dualen Studiums eingesetzt. Aktuell befinde ich mich im 5. Semester und kann unter anderem durch kompetente Mentoren im betrieblichen Umfeld viel Wissen und Erfahrung anhäufen. Nach dem betriebswirtschaftlichen Bachelor ist ein rechtswissenschaftlicher Master noch geplant.

    4. Was war Ihr schönstes Erlebnis während deiner Ausbildung in der Wiest Group?

    Das eine, sind natürlich erfolgreich abgeschlossene Projekte die einen im eigenen Tun persönlich bestärken. Für das geschenkte Vertrauen und die Verantwortung bin ich in diesem Zuge auch sehr dankbar. Andererseits habe ich auch meine erste Fahrt im Porsche 991 Turbo in schöner Erinnerung. (Zwinker)

    5. Haben Sie Tipps für die jungen Leute?

    Seid wissensdurstig und ambitioniert. Scheut euch nicht vor zu großen Aufgaben, ihr wachst mit ihnen. Denn was man wirklich gut können will, muss man Bestreben, das bedeutet harte Arbeit.

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    Bewerbungsverfahren bei Schenck Process


    Die Bewerbung für einen Ausbildungsberuf oder ein Duales Studium ist abgeschickt! Aber was kommt danach? – Ein Einblick in das Bewerbungsverfahren bei Schenck Process

    Du möchtest dich auf eine Ausbildung oder ein Duales Studium in einem Unternehmen bewerben, fragst dich aber, wie das Bewerbungsverfahren aufgebaut ist und was auf dich zukommt? Ich möchte dir als kaufmännische Auszubildende einen Einblick darüber geben was, dich bei einer Bewerbung bei Schenck Process erwartet!

    Ein guter Start ist alles
    Hast du dich auf unserem Stellenportal über unser Ausbildungsangebot informiert und für eine der beiden Ausbildungen oder für einen der dualen Studiengänge entschieden? Dann reiche uns deine Online-Bewerbung ein! Hierfür brauchst du:
    • Anschreiben
    • Lebenslauf
    • Abiturzeugnis oder die letzten 3 Schulzeugnisse
    • wenn vorhanden weitere Dokumente, wie Praktikums- oder Arbeitszeugnisse

    Wir lernen dich kennen
    In unserem Bewerbungsverfahren möchten wir möglichst viel über dich, deine Interessen, deine Motivation für die Entscheidung zu dem ausgewählten Ausbildungsberuf erfahren und schauen, ob du als Bewerber*in und wir als Unternehmen zueinander passen. Denn schließlich sind die Freuden an dem was man macht, Leidenschaft, Motivation, aber auch ein freundlicher und respektvoller Umgang miteinander und Teamwork die Grundpfeiler einer erfolgreichen Berufsausbildung!

    Teste dein Wissen
    Neben den persönlichen Aspekten möchten wir im ersten Teil unseres Bewerbungsverfahrens dein fachliches Vorwissen für den jeweiligen Ausbildungsberuf oder dualen Studiengang, wie auch allgemeine und fremdsprachliche Kenntnisse in einem Test abfragen, der momentan online, ansonsten auch in Präsenz abgelegt wird. Mein Tipp: Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus! Hierfür kannst du auf kostenlose Probetests von Ausbildungsplattformen wie azubiyo.de oder auch ganz klassisch auf Lernbücher zurückgreifen. Suche dir für den Online-Test ein ruhiges Plätzchen und lege dir alle erforderlichen Materialien, wie Taschenrechner, Stifte, Konzeptpapiere bereit und teste im Voraus, ob technisch alles einwandfrei funktioniert. Findet der Test bei uns in Präsenz statt, komme lieber ein wenig früher und in Ruhe an, damit du dann ganz entspannt loslegen und mit tollen Ergebnissen glänzen kannst.

    Teamwork und eine Begegnung auf Augenhöhe sind uns wichtig
    Im zweiten Teil des Bewerbungsverfahrens laden wir dich in individuellen Terminen zu einem persönlichen Kennenlernen ein. Dieses beinhaltet zunächst eine Gruppenaufgabe, die gemeinsam mit meist 2 oder 3 Mitbewerber*innen bearbeitet und im Anschluss vorgestellt wird, eine Kurzpräsentation zu einem von dir ausgewählten oder zu einem fachspezifischen, von uns vorgegebenen Thema und abschließend ein persönliches Einzelgespräch. Vor allem bei letzterem ist es uns ein Anliegen, dass nicht nur wir Fragen stellen, um dich noch besser kennenzulernen, sondern dass auch wir all deine Fragen beantworten. Es ist weniger ein gegenseitiges Befragen als ein individuelles Gespräch miteinander und eine Begegnung auf Augenhöhe.
    Ein letzter Tipp von mir, der im Bewerbungsverfahren, wie auch in der Zeit zwischen Vertragsabschluss und Ausbildungsbeginn wichtig ist und immer einen guten Eindruck macht: Bestätige Termine schriftlich oder gerne auch telefonisch und melde dich bei Rückfragen regelmäßig zurück.

    It’s a match!
    Wenn du und Schenck Process gut zueinander passt erhältst du ein Vertragsangebot und nach dem Besuch bei unserem Werksarzt steht einer Ausbildung bei uns nichts mehr im Wege. Also bewirb dich hier. Wir bilden aus in den Fachbereichen:
    • Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
    • Industriekaufmann/-frau
    • Duales Studium für Wirtschaftsingenieurwesen
    • Duales Studium Informatik

    Ich wünsche dir viel Erfolg!
    Candida

    Der Beitrag Bewerbungsverfahren bei Schenck Process erschien zuerst auf Campus der Unternehmen.



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