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Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Das steckt hinter der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik!

Bevor du den folgenden Text liest, in dem ich dir alles über meine Ausbildung erzähle, möchte ich dich bitten, dir eine Vorstellung davon zu machen, worum es in dieser Ausbildung geht. Einige Menschen, denen ich diese Frage stellte, hatten das klassische negative Klischee im Kopf: „Schleppen und Stapeln, oder? Warum gibt es für so etwas eine Ausbildung?“ antworteten sie mir. Aber ich erläutere dir jetzt einmal die wahre Bedeutung und Verantwortung meines Ausbildungsberufes und wie ich zu ihm gefunden habe!

Bei der Wahl meiner Ausbildung war es mir sehr wichtig, einen Ausgleich zwischen der Arbeit mit EDV und körperlicher Arbeit zu haben sowie viele unterschiedliche Aufgaben und Verantwortung zu haben. Außerdem wollte ich im Team arbeiten und andere unterstützen. Wenn du auch diese Kriterien hast, dann bist du bei dem Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik goldrichtig.

Während der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei Dentsply Sirona wirst du alles lernen! Von den rechtlichen Grundlagen eines Kaufvertrages über den Eingang der Ware bis über zum Erstellen der Versanddokumente mit Verladen und Ladungssicherung ist in der Ausbildung wirklich alles dabei! In meinem Betrieb gibt es 6 unterschiedliche Lagerabteilungen (Warenannahme, interner Transport, Produktionslager, Fertigwarenlager, Ersatzteillager und Versandabwicklung), in denen du im Laufe der Ausbildung eingesetzt wirst. Zusätzlich warten in jedem Lagerbereich andere spannende Aufgaben mit neuen Herausforderungen auf dich! Du wirst lernen, was beim Verpacken alles wichtig ist wie z.B. die Besonderheiten bei Gefahrgut und welche Vorschriften zu beachten sind. Eine weitere Tätigkeit, die auf dich wartet, ist das Fahren von sogenannten Flurförderzeugen. Du hast den Begriff vielleicht noch nicht gehört und doch kennst du bestimmt eins: den Gabelstapler. Wir haben aber mehr als nur normale Gabelstapler, zusätzlich werden bei uns in Bensheim am Standort Schlepper, Seitensitzstapler und sogar Hochregalstapler täglich angewendet. Um alle nutzen zu dürfen, musst du jedoch den „Fahrausweis für Flurförderzeuge“ bei z.B. einer Firma, die Gabelstapler herstellt, absolvieren. Hierfür stellt dich unser Betrieb für die insgesamt 3 Tage frei und bezahlt ihn uns auch noch. Was sagst du dazu, klingt doch super, oder?

Fachkraft für Lagerlosgistik

Da du jetzt weißt, was wirklich in der Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei uns auf dich wartet, möchte ich dir noch etwas generell zur Ausbildung und Berufsschule näherbringen:

Die Ausbildung ist dual, was für dich bedeutet, dass du die Theorie in der Berufsschule in Darmstadt (Friedrich List Schule) lernen wirst und den praktischen Teil im Betrieb in Bensheim. Du wirst (außerhalb der Ferien) jede Woche 2 Unterrichtstage haben, in denen du in die Berufsschule gehst und die restlichen 3 Tage im Betrieb arbeiten. In der Berufsschule lernst du z.B., wie du einen Lade-Plan anlegst, Sicherungskräfte in Deka-Newton ausrechnest und die Ladung entsprechend sicherst, sowie die rechtlichen Aspekte, die der Beruf mit sich bringt. Diese Themen werden in sogenannten Lernfeldern kategorisiert, von denen es insgesamt 12 gibt. Nebenbei wirst du auch Wirtschafts- und Sozialkunde, Sport, Englisch, Religion und EDV haben. Nach 1,5 Jahren wird die erste Zwischenprüfung auf dich zukommen. Diese wird aber, anders als bei anderen Berufen, noch nicht mit in deine Abschussnote mit einfließen. Im Frühling des 3. Ausbildungsjahres kommt auf dich die theoretische IHK-Abschlussprüfung zu, welche 3 Teile (Prozesse der Lagerlogistik, WiSo und rationeller Güterumschlag) umfasst und hast du diese bestanden, gibt es nur noch die praktische Prüfung zu meistern. Die Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre, wobei du verkürzen kannst oder auch 2-mal die Prüfung nachholen kannst, solltest du durchfallen. Das kommt aber bei Dentsply Sirona höchst selten vor, weil du hier eine wirklich hervorragende Prüfungsvorbereitung erhältst.

Ich hoffe, du konntest einiges über die Ausbildung der Fachkraft für Lagerlogistik lernen und für dich entscheiden, ob es etwas ist, das du machen möchtest. Falls ja, bewerbe dich doch gerne bei uns, wir würden uns sehr freuen dich kennen zu lernen.

Ich möchte mich vielmals bei dir für das Lesen des Artikels bedanken und wünsche dir alles Gute.

Viele Grüße, Jannik

Dentsplysirona_Jannik_Richter

Bewerbungsmöglichkeit und weitere Infos unter career.dentsplysirona.com

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Tipps für das Bewerbungsverfahren

Hallo, ich bin Reinhard Pfeifer, Ausbildungsleiter bei Dentsply Sirona in Bensheim und Vorsitzender des IHK-Prüfungsausschusses der Mechatroniker bei der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar. Ich möchte euch heute über die Möglichkeiten zur Bewerbung für einen Ausbildungs- bzw. dualen Studienplatz informieren:

In beiden Fällen bewerbt ihr euch bei einer Firma, die entweder euren Wunsch-Ausbildungsberuf anbietet oder in eurem Wunschstudiengang in Kooperation mit einer Hochschule duale Studienplätze anbietet. Informationen hierzu findet ihr in der Regel direkt auf der Homepage der jeweiligen Firma unter dem Stichwort „Karriere“ oder „Ausbildung“ oder „duales Studium“.

Einen Gesamtüberblick wichtiger Firmen in der Region gibt es unter www.campus-der-unternehmen.de. Dort könnt ihr durch Anklicken der jeweiligen Firmenlogos schnell einen Überblick der jeweils angebotenen Ausbildung- und Studienmöglichkeiten finden.

Weitere Informationsquellen sind z.B. die Lehrstellenbörse der IHK (https://ausbildung.darmstadt.ihk.de/), die Partnerdatenbank „StudyUp“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (https://studyup.mannheim.dhbw.de) , die Bildungsseite der Arbeitsagentur (www.arbeitsagentur.de/bildung) oder verschiedene Online-Ausbildungsbörsen.

Für die Bewerbung selbst gibt es drei mögliche Varianten:

  • Online-Bewerbung
  • E-Mail-Bewerbung
  • Klassische „Papierbewerbung“

Die von den meisten Firmen erwünschte Bewerbungsform ist mittlerweile die Online-Bewerbung. Durch Anklicken des jeweiligen Links gelangt ihr auf das Bewerbungsportal der Firma und könnt dort eure persönlichen Daten angeben und anschließend alle relevanten Unterlagen, die ihr idealerweise vorher eingescannt oder als PDF-Datei abgespeichert habt, hochladen.

Bei der E-Mail-Bewerbung sendet ihr eine E-Mail, in der ihr schreibt, für welchen Ausbildungsberuf oder Studiengang ihr euch bewerbt, an die jeweilige Mailadresse des Unternehmens. Dieser Mail fügt ihr eure Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Zertifikate oder Bescheinigungen) in idealerweise einer PDF-Datei, die nicht größer als max. 10 MB sein sollte, bei.

Die klassische Papierbewerbung spielt heute keine große Rolle mehr, sie wird von einigen Firmen auch nicht mehr akzeptiert, weil sie bei der Bearbeitung mit einem größeren Aufwand verbunden ist. Außerdem ist sie für euch auch mit Kosten verbunden, die bei den beiden anderen Varianten nicht anfallen.

Egal, auf welchem Weg ihr euch bewerbt, solltet ihr auf folgende Punkte achten:

1. Im Bewerbungsschreiben selbst solltet ihr konkret die Firma ansprechen, bei der ihr euch bewerbt – und dabei idealerweise auch zum Ausdruck bringen, warum genau ihr euch für diesen Beruf und für diese Firma entschieden habt. Das sollte auch mehr sein, als „ich habe schon viel Gutes über Sie gehört“ oder „Die Beschreibung des Berufes hat mich angesprochen“. Idealerweise sprecht ihr die jeweilige Ansprechperson der Firma direkt mit ihrem Namen an.

2. Im Lebenslauf solltet ihr folgende Bereiche übersichtlich darstellen:

  • Persönliche Daten (Wichtig: wenn ihr noch keine 18 Jahre alt seid, unbedingt hier auch die Namen eurer Eltern mit angeben, weil diese dann auch den Ausbildungs- oder Studienvertrag mitunterschreiben müssen!)
  • Schullaufbahn
  • Sprach- /IT-Kenntnisse
  • Wenn zutreffend: ehrenamtliches Engagement
  • Hobbies, Freizeitaktivitäten
  • Sonstiges, was euch wichtig ist

3. Bitte fügt die beiden letzten Schulzeugnisse bei, da viele Firmen sehen wollen, wie ihr euch „entwickelt“ habt und achtet dabei auf gute Lesbarkeit beim Einscannen oder Abfotografieren.

In der Regel achten die Firmen unter anderem auf folgende Punkte:

  • Bewerbungsschreiben schlüssig, gut formuliert und ohne Rechtschreibfehler
  • Lebenslauf ohne Lücken, schlüssig und übersichtlich dargestellt
  • In den Zeugnissen keine unentschuldigten Fehlzeiten, gute Noten in Arbeits- und Sozialverhalten, Deutsch, Englisch, Mathematik und in den für den jeweiligen Beruf eventuell wichtigen weiteren Fächern.

Insgesamt geht es darum, dass ihr den Eindruck vermittelt, dass es für euch aktuell nichts Wichtigeres gibt, als diesen Ausbildungs- oder Studienplatz bei der Firma, bei der ihr euch bewerbt, zu bekommen.

Ich hoffe, diese Infos helfen euch weiter und wünsche euch viel Erfolg in der Schule, bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz und natürlich auch für die Ausbildung bzw. für das Studium.

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Typischer Wochenablauf eines Azubis

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in diesem Beitrag werde ich euch einen Überblick über meine Ausbildung zum Industriemechaniker in der Firma Dentsply Sirona am Standort Bensheim geben.

Mein Name ist Konrad Schäfer, ich bin 20 Jahre alt und habe meine Ausbildung im September 2018 begonnen. Voller Vorfreude auf Neues und Unbekanntes sind wir in unsere Ausbildung gestartet und zu Anfang der Lehrzeit mit dem gesamten Ausbildungsjahrgang sowie den Ausbildern nach Bad Dürkheim auf ein Seminar gefahren, um in dieser Zeit die Kollegen besser kennen zu lernen und sich mit den Ausbildern vertraut zu machen. Nach einer Woche voller Gruppenübungen und Teambuilding Aktionen ging es wieder zurück nach Bensheim, um in den nächsten Monaten die Grundfertigkeiten eines Industriemechanikers sowohl praktisch in der Lehrwerkstatt als auch theoretisch in der Berufsschule zu lernen.

Mit 8 Auszubildenden der metalltechnischen Berufe und 9 Mechatronik Azubis haben wir morgens die Lehrwerkstatt unsicher gemacht und ein Jahr lang von 7 bis 15 Uhr die Grundkenntnisse unseres Berufes erlernt. Frühstück gab es entweder in der Cafeteria oder eben in den Pausenräumen mit Essen von zuhause. Da bei interessanter Arbeit die Zeit umso schneller vorbei geht, war die Mittagspause auch nicht weit und es wurde wieder entweder im Pausenraum oder aber im Betriebsrestaurant zu Mittag gegessen. Zu Ende des ersten Lehrjahres sind wir eine weitere Woche auf ein Seminar gefahren, um im Vogelsberg unsere Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen und den Gruppenzusammenhalt zu stärken.

Nach dem ersten Lehrjahr standen dann die fachspezifischen Abteilungseinsätze in diversen Bereichen unseres Unternehmens an, bei denen wir so als Gruppe zwar nicht mehr zusammenarbeiteten, jedoch in den Teams schnell Anschluss gefunden haben. Dort haben wir – nach Absprache mit unserem Ausbildungsbeauftragten – Gleitzeit von 6 bis 9 Uhr und sind so ziemlich frei in der Gestaltung unserer Arbeitszeit. Die Abteilungseinsätze wechseln sich immer wieder mit verschiedenen Lehrgängen im Ausbildungsgebäude ab, wodurch ein schöner Wechsel entsteht. Durch den bunten Mix von Lehrgängen wie z. B. dem CNC-Drehkurs, den Abteilungseinsätzen, der Berufsschule und natürlich den Besprechungen mit den Ausbildern entsteht ein Alltag, der stets spannend ist und Lust macht auf die Arbeit zu gehen.

Weitere Infos und Bewerbungsmöglichkeiten unter https://career.dentsplysirona.com/de/schueler/ausbildung.html

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Fachinformatiker bei Dentsply Sirona

Als Fachinformatiker/in erlebst Du bei Dentsply Sirona jeden Tag vielfältige, abwechslungsreiche Aufgaben und meisterst spannende Herausforderungen.

Durch das breite und abwechslungsreiche Spektrum an Fachbereichen, Applikationen, Geschäftsprozessen und Anwendungsfällen ist kein Tag wie der andere – Du behebst Störungen verschiedenster Art, lernst den Betrieb und sein Umfeld kennen und kannst aktiv bei Verbesserungen in der IT mitwirken. Daneben gibt es immer viele spannende Projekte und Aufgaben, die beispielsweise mit der Unterstützung der Anwender zu tun haben können – von der Automatisierung eines Prozesses bis hin zur Planung eines Umzuges von mehreren hundert Anwendern. Durch die Globalität, Komplexität und Größe von Dentsply Sirona hast Du auch mit Kollegen und Experten anderer Standorte Berührungspunkte und lernst tagtäglich neue Gesichter aus allen Bereichen und Facetten des Unternehmens kennen. Aufgrund der Diversität verschiedener Produkte, Abteilungen und damit auch Anforderungen dieser am Standort Bensheim gestaltet sich das Arbeiten als abwechslungsreich und interessant. Im Rahmen der Ausbildung erlernst Du unter anderem auch die Grundlagen der Programmierung und bekommst hierdurch bspw. Einblicke in die hochmodernen Entwicklungsbereiche und deren spezifischer Inhalte. Weiterhin lernst Du die Netzwerk-Infrastruktur des Unternehmens kennen und kümmerst Dich auch um die Wartung von Servern und Netzwerken. Neben der Arbeit im Betrieb werden die informationstechnischen Grundlagen und die Theorie in der Berufsschule vermittelt. Wer Spaß im Umgang mit Computern, beim Anleiten und Unterstützen von Nutzern im alltäglichen Arbeitsumfeld und Lösen von Problemen hat, ist hier genau richtig!

Weitere Ausbildungsberufe findest du auf unserer Karriere-Seite.

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Wie du deine Ausbildung verkürzen kannst

„Hallo, ich bin Reinhard Pfeifer, Ausbildungsleiter bei Dentsply Sirona in Bensheim und Vorsitzender des IHK-Prüfungsausschusses der Mechatroniker bei der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar. Ich möchte euch heute über die Möglichkeit der Verkürzung einer Ausbildung informieren:

Grundsätzlich gibt es hier zwei unterschiedliche Möglichkeiten:

1. Anrechnung einer Vorbildung:

In diesem Fall kann auf Antrag der Realschulabschluss mit 6 Monaten und die Hochschul- oder Fachhochschulreife mit 12 Monaten auf die Ausbildungsdauer angerechnet werden. Allerdings ist dies vor allem bei technischen Berufen evtl. schwierig, da ja dann eigentlich das halbe bzw. ganze erste Ausbildungsjahr, in dem ja die technischen Grundlagen vermittelt werden, wegfällt.
Auch der Abschluss der Berufsfachschule oder des Berufsgrundbildungsjahres kann mit 12 Monaten angerechnet werden, wenn die Fachrichtung der Schule mit dem Berufsfeld des gewünschten Ausbildungsberufes übereinstimmt.
Nähere Informationen hierzu findet ihr auf der Homepage der IHK Darmstadt.

2. Vorzeitige Abschlussprüfung:

In diesem Fall kann bei überdurchschnittlichen Leistungen die IHK-Abschlussprüfung ein halbes Jahr vor dem regulären Ausbildungsende abgelegt werden. Hierzu muss ein Jahr vor dem regulären Ausbildungsende ein Antrag gestellt werden, in dem der Ausbildungsbetrieb überdurchschnittliche Leistungen und die Berufsschule eine Durchschnittsnote aller Fächer ohne Sport und Religion von besser als 2,5 bescheinigt. Nähere Informationen hierzu findet ihr auf der Homepage der IHK Darmstadt.

Eine Verkürzung der Ausbildung kann bei überdurchschnittlichen Leistungen während der Ausbildung auch mit einer vorzeitigen Abschlussprüfung kombiniert werden. Damit kann die reguläre Ausbildungsdauer um bis zu 1,5 Jahre verkürzt werden.
Ich hoffe, diese Infos helfen euch weiter und wünsche euch viel Erfolg in der Schule, bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz und natürlich auch für die Ausbildung.“

Infos zur Anrechnung einer Vorbildung findest du im IHK-Merkblatt zur Ausbildungsverkürzung. Die Voraussetzungen für die vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung findest du auf der Website der IHK Darmstadt.

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Eine wirklich detaillierte Antwort: Was man in der Ausbildung zum Industriemechaniker macht

Was macht man eigentlich in der Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in? Diese Frage habe ich mir während meiner Suche nach einem Ausbildungsplatz des Öfteren gestellt. Eine wirklich detaillierte Antwort fand ich allerdings nicht, lediglich allgemein gehaltene Beschreibungen des späteren Berufsbildes, deshalb möchte ich hier meine Erfahrungen mit euch teilen.

Am Anfang der 3 ½-jährigen Ausbildung setzt man sich in der Regel erstmal mit den Grundlagen der konventionellen Metallbearbeitung auseinander, also Fertigungsverfahren wie Fräsen, Drehen, Bohren, Sägen aber auch Feilen und Biegen. In meinem Ausbildungsbetrieb, Dentsply Sirona in Bensheim, erfolgte dies im Rahmen eines viermonatigen “Grundlehrgangs Metall” in der betriebseigenen Ausbildungswerkstatt. Während des Lehrgangs haben wir verschiedene, aufeinander aufbauende Werkstücke geplant, gefertigt und anschließend selbst kontrolliert. Die Berufsschulkollegen aus kleineren Betrieben ohne eigene Ausbildungswerkstatt haben sich dafür in der Ausbildungswerkstatt der IHK, der Industrie- und Handelskammer, zusammengefunden.

Durch diesen Grundlehrgang bekommt man ein Gefühl dafür, wie sich das Metall und die Werkzeuge bei der Bearbeitung verhalten. Außerdem bekommt man in der Berufsschule – welche bei mir im Teilzeitunterricht, also an 1-2 Tagen pro Woche stattfindet – parallel zur Praxis die Theorie vermittelt.

Darauf folgten die Lehrgänge technische Kommunikation und CAD, hier haben wir gelernt wie man sich fachlich richtig ausdrückt und wie man technische Zeichnungen sowie 3D – Modelle am PC erstellt. Mit diesem frisch erworbenen Wissen ging es bei mir im Betrieb direkt mit zwei CNC Lehrgängen weiter, also der Metallbearbeitung mit computergesteuerten Maschinen. In diesen Lehrgängen (CNC-Fräsen und CNC-Drehen) haben wir zusammen mit den Ausbildern die Programme für die einzelnen Werkstücke erstellt, in die Maschinen geladen, diese mit den passenden Werkzeugen gerüstet und anschließend die Werkstücke abgespant, kontrolliert und wenn nötig nachgebessert. Danach folgten ein kurzer Elektrotechnik–Crashkurs sowie ein Pneumatiklehrgang.

Das erste Lehrjahr verging schnell, mit Beginn der Sommerferien in der Berufsschule wurden wir dann zum ersten Mal in den verschiedenen Fachabteilungen unseres Betriebs eingesetzt. Zum einen gibt es bei uns im Betrieb Produktionsabteilungen, in denen man meist CNC-Bearbeitungszentren bedient, hier misst man in der Regel die Maße der fertigen Werkstücke und korrigiert gegebenenfalls die Maschinenwerte, sodass die Maße der Teile stimmen. Dann gibt es noch die Abteilung “Werkerhaltung”, hier beschäftigt man sich größtenteils mit der Wartung und Reparatur der Produktionsmaschinen. Ich habe dort z.B. Filter ausgetauscht, eine defekte Maschinentür repariert oder ein Lüftungsgitter eingebaut. Die letzte Abteilung, die mir in meiner Auflistung noch fehlt, ist der sogenannte “Werkzeugbau”; Dort werden alle möglichen Spezialteile oder Kleinserien hergestellt, wodurch man jeden Tag etwas anderes interessantes zu tun hat.

Im Moment stehe ich kurz vor dem dritten Lehrjahr und habe auch meine Zwischenprüfung, welche zu 40% in die Gesamtnote mit einfließt, schon hinter mir. Diese mussten wir nach 1,5 Jahren ablegen. Es folgen jetzt noch ein paar Wochen Abteilungseinsatz, Lehrgänge zum Schleifen, zu Speicherprogrammierbaren Steuerungen und zu Getriebetechnik. Danach beginnen die Vorbereitungen zur Abschlussprüfung Teil 2, welche 60% der Gesamtnote ausmacht und auch schon das Ende der Ausbildung markiert.

Ich hoffe euch mit diesem Einblick vielleicht ein wenig bei der Entscheidung, ob die Ausbildung zum/zur Industriemechaniker/-in die Richtige für euch ist, helfen zu können und wünsche euch viel Erfolg beim Bewerben.

Euer Jonathan 🙂

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